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Thurgau scheitert an der eigenen Ineffizienz

Gegen den neuen Leader La Chaux-de-Fonds setzt es für Thurgau die vierte Niederlage in Serie ab. Beim 1:3 in Weinfelden trifft nur Kyllian Guyenet fürs Heimteam.
Markus Rutishauser
Verteidiger Kyllian Guyenet setzt sich gegen La Chaux-de-Fonds defensiv und offensiv in Szene. (Bild: Mario Gaccioli (Weinfelden, 24. September 2016))

Verteidiger Kyllian Guyenet setzt sich gegen La Chaux-de-Fonds defensiv und offensiv in Szene. (Bild: Mario Gaccioli (Weinfelden, 24. September 2016))

Seit dem Startsieg in Winterthur wartet der NLB-Club Thurgau nunmehr auf Punkte. Auch im Heimspiel gegen La Chaux-de-Fonds klappte es nicht. Die Leistung gegen den neuen Leader war zwar einmal mehr ordentlich, doch am Ende gingen die Thurgauer trotzdem ohne Zählbares vom Eis. Das lag primär an der ungenügenden Chancenauswertung. Ehe La Chaux-de-Fonds' Doppeltorschütze Dominic Hobi eine Minute vor Schluss mit seinem Schuss ins leere Tor für die Entscheidung besorgt war, besassen die Ostschweizer etliche Ausgleichschancen. Insbesondere Topskorer Eric Arnold scheiterte mehrmals in bester Position am starken gegnerischen Goalie Remo Giovannini. Will Thurgau den Anschluss an die Playoffplätze nicht schon früh verlieren, muss es in den nächsten beiden Meisterschaftsspielen in Biasca und daheim gegen die GCK Lions auf die Erfolgsstrasse zurückkehren.

Wollgast trifft das Lattenkreuz

Die Neuenburger erwischten in Weinfelden den besseren Start und besassen in den ersten zehn Minuten ein deutliches Chancenplus. Thurgaus Goalie Kevin Huber liess sich vorerst aber nicht bezwingen. Während einer ersten Überzahl kamen auch die Gastgeber zu ihren Offensivaktionen. So traf Verteidiger Sacha Wollgast nur das Lattenkreuz. Es war die beste Phase des Aussenseiters. Kurz nachdem Andreas Küng solo noch an Giovannini gescheitert war, traf Verteidiger Kyllian Guyenet in der 16. Minute mit seinem ersten Saisontor zum schmeichelhaften 1:0. Der Favorit konnte allerdings noch vor der ersten Pause reagieren. Der letztjährige Thurgauer Daniel Eigenmann war im Powerplay mit einem Handgelenkschuss erfolgreich.

Das Mitteldrittel war erst 165 Sekunden alt, als Daniel Carbis einen Abpraller reaktionsschnell zum 2:1 für die Gäste verwertete. Zwar blieb La Chaux-de-Fonds das optisch überlegene Team, doch in Zählbares konnte es dies gegen kämpferisch überzeugende Thurgauer nicht ummünzen. Diese kamen ihrerseits zu mehreren Ausgleichschancen. Die letzte vergab Arnold nur zwei Sekunden vor der zweiten Sirene.

Bis zum Schluss gehofft

Im letzten Drittel waren es nach einer Phase auf bescheidenem Niveau die Ostschweizer, die den Endspurt lancierten. Adrian Brunner hatte in der 52. Minute den Ausgleich auf dem Stock, scheiterte aber einmal mehr an Giovannini. Thurgau stemmte sich vehement gegen die vierte Niederlage und ersetzte Goalie Huber eineinhalb Minuten vor Schluss durch einen sechsten Feldspieler. Ohne Erfolg, weil Hobi zum 3:1 ins leere Tor traf.

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