Thurgau macht den Sack zu

Erstligist Floorball Thurgau gewann die zweite Partie auswärts gegen Schüpbach 5:4 und dadurch die Serie mit 2:0. Nun geht es gegen den NLB-Club Zürisee um den Aufstieg.

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Floorball Thurgau mit Olli Oilinki (pink) eliminierte Schüpbach in der Serie mit 2:0 und kämpft nun gegen Zürisee um den NLB-Aufstieg. (Bild: Mario Gaccioli)

Floorball Thurgau mit Olli Oilinki (pink) eliminierte Schüpbach in der Serie mit 2:0 und kämpft nun gegen Zürisee um den NLB-Aufstieg. (Bild: Mario Gaccioli)

UNIHOCKEY. Der langjährige Floorball-Thurgau-Spieler und mittlerweile in Schweden sesshafte David Wälchli beschrieb seine Eindrücke nach dem Besuch dieses Spieles wie folgt: «Ich habe ein Floorball Thurgau gesehen, welches seinem Konzept treu bleibt und mit viel Leidenschaft auftritt. Die Jungs waren bereit, den Kampf anzunehmen und zeigten viel Moral im Schlussabschnitt.»

Das Spiel ähnelte demjenigen der Vorwoche stark. Thurgau gelang erneut die Führung, welche allerdings vom einen der beiden Unparteiischen aberkannt wurde. In der Folge waren es wieder die Emmentaler, welche effizienter agierten. Mit einer 2:0-Führung nach dem ersten Drittel konnte das Heimteam zufrieden in die Kabine gehen. Dies sollte aber das letzte Drittel in dieser Serie bleiben, welches nicht den Thurgauern gehörte. Im Mitteldrittel besorgte Schadegg zweimal den Anschlusstreffer, zuerst zum 2:1, welcher umgehend beantwortet wurde. Sein zweiter Treffer zum 3:2 blieb unbeantwortet, und somit war die Partie neu lanciert.

Brisante Schlussphase

Floorball Thurgau schaffte den Ausgleich durch Casagrande in der 45. Minute. Fünf Minuten später legte Schüpbach durch Bättig aber wieder vor. Roger Moschen war aber innert wenigen Sekunden mit dem erneuten Ausgleich zur Stelle.

Die Stimmung in der Halle passte zum Gezeigten auf dem Spielfeld, und die Schlussphase versprach Brisanz. Vier Minuten vor Spielende musste Thurgau durch eine relativ harte Strafe in Unterzahl spielen. Schadlos und dank des schnellen und beweglichen Thurgauer Torhüters Brandenberger überstanden die Gäste diese heikle Phase. Und so war es Thurgau, welches den Sieg mehr wollte, und Captain Adrian Scherrer bestätigte dies mit einem Rush über das halbe Feld und einem plazierten Schuss zum 5:4. Es blieben noch 60 Sekunden, in denen Schüpbach den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzte, doch der Thurgauer Verteidigungsriegel hielt dieser Schlussoffensive stand und gewann die Serie mit 2:0.

Ausblick Zürisee Unihockey

In zwei Wochen folgt das erste Spiel gegen das NLB-Team Zürisee. Die Zürcher spielen solid in der zweithöchsten Spielklasse und konnten sich auch diese Saison wieder 24 Punkte gutschreiben. Um zwei Zähler verpassten sie die Playoffs der NLB. Aus dem Kader der Zürcher würde sich gerne so mancher NLA-Club bedienen, doch die Spieler wie Sigg, Hänggi, Kaufmann und Kern widerstehen deren Angeboten.

Das erste Spiel der Serie findet am Samstag, 6. April um 19.00 Uhr in der Paul-Reinhart-Halle in Weinfelden statt. (pd)

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