Thurgau in Olten lange im Spiel

Im letzten Spiel des Jahres verliert der HC Thurgau bei Leader Olten 3:6. Wie schon gegen Langnau zeigen die Ostschweizer aber ihre Fortschritte auf.

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Trotz der beiden Niederlagen zum Jahresabschluss können die Thurgauer zuversichtlich Silvester feiern. (Bild: Andrina Gerster)

Trotz der beiden Niederlagen zum Jahresabschluss können die Thurgauer zuversichtlich Silvester feiern. (Bild: Andrina Gerster)

Trotz der beiden Niederlagen zum Jahresabschluss können die Thurgauer zuversichtlich Silvester feiern. Wie schon im Heimspiel gegen Langnau konnte die Mannschaft von Christian Weber auch in der ausverkauften Kleinholzhalle in Olten die grossen Fortschritte in der Defensive, die sie seit Saisonbeginn gemacht hat, unter Beweis stellen. Bis weit ins Schlussdrittel hinein konnten die Thurgauer beim Leader, der nun elf Spiele in Folge gewonnen hat, auf einen Punktgewinn hoffen.

Erneut war Goalie Pascal Caminada der grosse Rückhalt der Thurgauer. Er ermöglichte es seinen Kollegen, bis zur 31. Minute einen 2:0-Vorsprung herauszu- spielen. In der sechsten Minute hatte Verteidiger Patrik Bloch im Powerplay den Puck zur Führung ins Tor gelenkt. Kurz nach Spielmitte schloss Topskorer Derek Damon einen Konter mit dem zweiten Treffer der Gäste ab. Die Oltner hatten zuvor den Druck aufs Thurgauer Tor weiter erhöht.

Thurgau mit viel Moral
Der Leader hielt diesen Druck hoch und reagierte noch in der selben Minute mit dem Anschlusstreffer von Raffael Lüthi. Justin Feser und Patrick Parati brachten Olten noch vor der zweiten Pause mit 3:2 in Führung. Dies war aber längst noch nicht die Vorentscheidung. Danny Irmen gelang in der 43. Minute der Ausgleich. Wie schon gegen Langnau brachte erst eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung die Thurgauer auf die Verliererstrasse. Als einer der wenigen unter den über 4300 Personen in der Kleinholzhalle sah der Headschiedsrichter ein Torraumabseits nicht und anerkannte Sandro Tschuors 4:3. Als die Ostschweizer in der Folge alles riskierten, zeigten die Gastgeber, weshalb sie zur- zeit das Mass aller Dinge in der NLB sind. Der frühere Thurgauer Marco Truttmann und Philipp Wüst trafen noch zum Schlussresultat von 6:3.

Keine Pause
Eine Pause gibt es für die NLB-Teams nicht. Am Donnerstag um 18 Uhr ist Langenthal zu Gast in der Weinfelder Güttingersreuti. Dann stehen für Webers Mannschaft vier Spiele gegen direkte Rivalen im Kampf um einen Playoffplatz auf dem Programm: in Martigny, zu Hause gegen Visp und La Chaux-de-Fonds sowie in Küsnacht gegen die GCK Lions. Die ersten beiden Wochen 2014 könnten damit bereits aufzeigen, wohin Thurgaus Weg führen wird. (tw/sf)