Thurgau findet weiter nicht auf die Erfolgsspur zurück

EISHOCKEY. Nach je einem Heimsieg nach Verlängerung unterlag Hockey Thurgau im dritten Saisonvergleich dem SC Langenthal 0:5. Sieben der acht vorangegangenen Spiele hatten die Thurgauer verloren. Dabei musste das Team von Trainer Christian Weber allerdings sechsmal in fremden Stadien antreten.

Thomas Werner
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EISHOCKEY. Nach je einem Heimsieg nach Verlängerung unterlag Hockey Thurgau im dritten Saisonvergleich dem SC Langenthal 0:5. Sieben der acht vorangegangenen Spiele hatten die Thurgauer verloren. Dabei musste das Team von Trainer Christian Weber allerdings sechsmal in fremden Stadien antreten. Die Hoffnung der Ostschweizer, im ersten Heimspiel seit dem 1. November wieder auf Erfolgskurs zu kommen, schwand früh. Mit geringstem Aufwand kamen die Gäste bis zur siebten Minute zu einer 2:0-Führung. Fast ungestört spielte Langenthals Kanadier Brent Kelly und Jeff Campbell jeweils einen Mitspieler frei, Marc Kämpf und Stefan Tschannen liessen Thurgaus Goalie Janick Schwendener danach keine Abwehrchance.

Zögerlich oder unpräzis

Dabei hätte Alain Bahar die Partie für das Heimteam bereits nach 15 Sekunden auf einen günstigeren Kurs bringen können. Sein Ablenker flog allerdings knapp übers Tor. Schnell war ersichtlich: den Thurgauern fehlte nach der anhaltenden Erfolglosigkeit das Selbstvertrauen. Entweder waren sie beim letzten Pass und im Abschluss zu zögerlich oder zu unpräzis. Langenthals Goalie Marco Mathis trug mit einem stilsicheren Auftritt das Seinige dazu bei, dass Thurgau weiter das NLB-Team mit den wenigsten Toren bleibt.

Auch beste Chancen ausgelassen

Am Willen fehlte es Webers Spielern – zumindest zwei Drittel lang – nicht. Aber wie zu oft in dieser Saison standen bei ihren Bemühungen Aufwand und Ertrag in einem äusserst ungünstigen Verhältnis. Allein in den ersten zehn Minuten des Mitteldrittels kamen die Thurgauer zu genügend Chancen, um das Resultat auszugleichen. Und als auch Topskorer Derek Damon 50 Sekunden vor der zweiten Pause erfolglos blieb, zeichnete sich die vierte Niederlage im neunten Heimspiel ab. Die Langenthaler, defensiv jederzeit kompakt und diszipliniert, beschränkten sich offensiv auch im Schlussdrittel auf das Nötigste. Das genügte bei ihrer Effizienz im Abschluss allerdings, um nach Toren von Tschannen, Campbell und Dominic Hobi zu einem deutlichen Erfolg zu kommen.