Thurgau blickt nach vorne

Die Thurgauer Floorballer verpassten den Sprung in die NLB mit der 1:3-Heimniederlage gegen Langenthal. Nun starten bereits die Gespräche mit den Spielern für die nächste Saison.

Marius Hösli
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Die Thurgauer Floorballer (pink) konnten sich im entscheidenden Spiel nicht durchsetzen. (Bild: Reto Martin)

Die Thurgauer Floorballer (pink) konnten sich im entscheidenden Spiel nicht durchsetzen. (Bild: Reto Martin)

UNIHOCKEY. Die überragende Saison der Thurgauer Floorballer konnte am Samstag vor ausverkaufter Kulisse nicht gekrönt werden. Enttäuscht, aber trotzdem zufrieden, blickt der Spielertrainer Beni Bötschi auf die Partie zurück. «Die Leistung meiner jungen Mannschaft war nicht schlecht. Die Berner haben gut und abgeklärt gespielt.» Nach diesem Aufstiegskampf dürfen die Akteure nun in die Saisonpause.

Besetzung noch unklar

Wie die Equipe nach dieser Pause zusammengesetzt ist, weiss man noch nicht. «Diesen Monat führen wir die Gespräche mit den Spielern durch und dann wird entschieden, wie die Mannschaftsbesetzung aussieht», sagt Bötschi. Der Captain, Adrian Scherrer, will auch weiterhin für den Erstligisten spielen. «Nächste Saison will ich auch wieder vorne mitmischen», meint der Verteidiger. Der 25-Jährige kann sich nicht vorstellen, einmal das Hobby zum Beruf zu machen. Jedoch gibt es einige bei Floorball Thurgau, die das gemacht haben.

Auch Trainer von Beruf

Der 32jährige Bötschi ist nicht nur Trainer bei Floorball Thurgau, sondern fördert hauptberuflich junge Talente der Unihockeyschule in Erlen. Am Samstag haben vier dieser begabten Unihockeyaner mitgespielt. Einer der Schüler, der 19jährige Luca Altwegg, schoss sogar den Ausgleichstreffer. «Die Jungs haben sich sehr gut geschlagen», sagt Bötschi stolz. Ob der Coach weiterhin beide Trainerstellen vertritt, ist noch unklar. «Ich habe noch nichts unterschrieben.»

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