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Kommentar

Anlässe auf öffentlichem Grund: Test muss eng begleitet werden

Kommerzielle Anlässe auf öffentlichem Grund waren bisher verboten. Das soll sich ändern – ein Schritt in die richtige Richtung.
Marlen Hämmerli
Marlen Hämmerli, Redaktorin Stadt St.Gallen.

Marlen Hämmerli, Redaktorin Stadt St.Gallen.

Gewerbler, die auf öffentlichem Grund einen Anlass durchführen oder werben wollen, haben es heute in der Stadt schwer: Bisher sind kommerzielle Aktionen – mit wenigen Ausnahmen – verboten. Das will der Stadtrat nun versuchsweise ändern. Der Schritt ist richtig. Man fragt sich gar, warum er erst jetzt kommt. Das Ladensterben beschäftigt schliesslich schon länger, und schon länger wird über Massnahmen für eine belebtere, attraktivere Stadt diskutiert.

Doch besser spät als nie. Gewerbler und Geschäftsbetreiber sind interessiert an mehr Möglichkeiten für Werbung und Veranstaltungen. Doch sie sollten diese Chance mit Bedacht nutzen. Für Anlässe, die Passanten anziehen und nicht abschrecken: Wird durch den Pilotversuch aus der Einkaufs- eine Werbemeile, hat der Test sein Ziel verfehlt. Die Stadt würde an Attraktivität verlieren statt gewinnen.

Aber auch die Verantwortlichen bei der Stadt sind gefordert. Angemessene Regeln für den Test zu finden, ist eine Gratwanderung. Sind sie zu restriktiv, besteht die Gefahr, dass engagierte Gewerbler ausgebremst werden. Deshalb ist es wichtig, dass die Verantwortlichen den Test eng begleiten und die Rahmenbedingungen bei Bedarf anpassen.

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