Tessin – St. Gallen, Teil eins

Der FC Lugano ist der erste Club, der es in der neuen Challenge-League-Saison mit einem der drei St. Galler Vereine zu tun bekommt. Die Tessiner empfangen am Freitag Aufsteiger Brühl. Tessin gegen St.

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Treffsicher: Dante Adrian Senger. (Bild: ky/Sandro Campardo)

Treffsicher: Dante Adrian Senger. (Bild: ky/Sandro Campardo)

Der FC Lugano ist der erste Club, der es in der neuen Challenge-League-Saison mit einem der drei St. Galler Vereine zu tun bekommt. Die Tessiner empfangen am Freitag Aufsteiger Brühl. Tessin gegen St. Gallen wird bald zum Standardprogramm gehören: In der zweithöchsten Liga ist mit Lugano, Bellinzona, Chiasso und Locarno nur der Kanton Tessin besser vertreten als der Kanton St. Gallen mit dem FC St. Gallen, Brühl und Wil.

Neben den zwei Absteigern zählt Lugano zum Favoritenkreis. Doch diese Rolle entwickelt sich langsam, aber sicher zu einem Trauma. Dreimal in Folge ist Lugano zuletzt auf der Zielgeraden gescheitert. In der vergangenen Saison fiel Trainer Marco Schällibaum dem Machtkampf mit dem Präsidenten zum Opfer und auch Roberto Morinini schaffte die Trendwende nicht. Lugano, zwischenzeitlich souveräner Leader, blieb nur Rang drei. Seit dem 1. Juli ist der Italiener Alessandro Pane Luganos Trainer. Der Club hat elf Spieler abgegeben und sieben neue verpflichtet, darunter vier Italiener. Auf den treffsicheren Dante Adrian Senger kann Lugano weiterhin zählen. Philippe Montandon ging nach St. Gallen.

Das Sagen hat ein Italiener. Der Verein ist im Besitz einer Holding, die dem Präsidenten des Serie-A-Clubs Genoa Enrico Preziosi gehört. Er ist ein im Tessin wohnhafter Unternehmer. Der FC Lugano spielt im Cornaredo, wo 15 000 Zuschauer Platz finden. (pl)

Am kommenden Freitag beginnt die Challenge-League-Saison 2011/12. Wir stellen bis zum Meisterschaftsstart ausgesuchte Gegner der Ostschweizer Clubs vor.