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TENNIS: Routine setzt sich nochmals durch

Derweil der Thurgauer Meistertitel der früheren Seriensiegerin Vanessa Wellauer keine Überraschung war, sorgte der ungesetzte Marco Moschen bei den kantonalen Titelkämpfen in Bürglen für eine Premiere.
Marie-Theres Brühwiler
Vanessa Wellauer spielte ihre Routine aus und feierte einen Sieg. (Bild: Mario Gaccioli)

Vanessa Wellauer spielte ihre Routine aus und feierte einen Sieg. (Bild: Mario Gaccioli)

Vanessa Wellauer gehört zusammen mit Mirka Federer-Vavrinec und Angela Bürgis zum kleinen Kreis von Thurgauer Tennisspielerinnen, die auf dem Höhepunkt ihrer Karriere N1-Niveau erreicht haben. Die 35-Jährige zählt aber nicht nur zu den Besten. Sie ist auch eine der treuesten Teilnehmerinnen an Thurgauer Meisterschaften.

Obwohl heute im Kanton Zürich wohnhaft und früher als Spielerin wie auch als Captain an zahlreichen NLA-Grasshoppers-Schweizer-Meister-Titeln beteiligt, trägt sie nach wie vor die Klubfarben des TC Weinfelden. «Ich bestreite nur noch ganz wenige Turniere. Kantonale Meisterschaften spiele ich jedoch nach wie vor sehr gerne», sagt die R1-Spielerin. Dass sie bei der letztjährigen Auflage an einem deutlich jüngeren aufstrebenden Talent scheiterte, hinderte die mehrfache Titelträgerin nicht, auch in diesem Jahr wieder anzutreten. Zu einem Generationenduell kam es am Sonntagnachmittag erneut. Diesmal mit dem besseren Ende für Vanessa Wellauer. Die routinierte ehemalige N1-Spielerin dominierte in der auf der Aussenanlage Bürglen begonnenen und schliesslich in der Tennishalle Weinfelden zu Ende gespielten Begegnung gegen die um 21 Jahre jüngere Alina Zepfel (R3) deutlich. Allerdings brauchte sich auch die erst 14-jährige Alina Zepfel nicht zu verstecken. Ihre Fortschritte sind unverkennbar.


Premiere für Marco Moschen

In allen anderen Kategorien gingen die an Nummer eins Gesetzten leer aus. In der Königskategorie der Herren war Marco Moschen (R3) eine Klasse für sich. Der ungesetzte TC-Frauenfeld-Spieler wies im Final den an Nummer zwei gesetzten Egnacher Sergio Sahli (R3) klar in die Schranken. Auch in der Kategorie R5/R6 sorgte mit Simon Stark (R6) ein Ungesetzter für Furore. Dem überraschenden Siegeszug des Weinfelders war keiner gewachsen.


Publikum fieberte lautstark mit

In der zweithöchsten Damenkategorie setzte sich die an Nummer zwei gesetzte Egnacherin Sarah Vogt (R5) durch. Die Kategorie R7–R9 gewann die ungesetzte R9-Spielerin Marion Schär aus Matzingen. Gleiches gelang bei den Männern Fabio Moser (R9) aus Weinfelden, der in der mit 40 Teilnehmenden beliebtesten und vom Publikum am lautstarksten verfolgten Kategorie als Sieger hervorging. Obwohl am letzten Turniertag noch einige Spiele in die Halle verschoben werden mussten, durfte der gastgebende TC Bürglen für die perfekte Organisation viel Lob entgegennehmen. Mit gesamthaft mehr als 150 Teilnehmenden zählt die jüngste Auflage der Thurgauer Aktiv-Tennismeisterschaften zu den erfolgreichsten der letzten Jahre.

Spannend ging es auch in den mit einiger Verspätung zu Ende gespielten Doppelkonkurrenzen zu und her.

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