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TENNIS: Neuer Besucherrekord

Bei den diesjährigen McDonald’s Bodensee Open in Egnach traten Profis aus acht Nationen gegeneinander an – die Besten waren die Ungarin Greta Arn und der Russe Ivan Nedelko.
Marie-Theres Brühwiler
Die Ungarin Greta Arn ist die Siegerin der Bodensee Open 2017. (Bild: Mario Gaccioli)

Die Ungarin Greta Arn ist die Siegerin der Bodensee Open 2017. (Bild: Mario Gaccioli)

Marie-Theres Brühwiler

sport@thurgauerzeitung.ch

Die Vorjahressiegerin Diana Marcinkevica konnte sich im Final gegen Greta Arn nicht durchsetzten. Zu abgeklärt und solide war das Spiel der Ungarin, die vor ihrem Rücktritt vor vier Jahren einmal die Nummer 40 der Welt war und nun als Profispielerin noch einmal durchstarten will. Arn gewann verdient mit 6:1, 7:6.

Bereits in den Halbfinals hatte die letzte im Turnier verbliebene Schweizerin Rebeka Masarova das Nachsehen gegen Arn. Die 18-jährige letztjährige Junioren-French-Open-Siegerin ist indes in guter Gesellschaft. Auch die Russin Maria Sharapova hat gegen die in Chur lebende inzwischen 38-jährige Arn schon verloren.

Spannender Männerfinal mit Nedelko als Sieger

Nicht nur bei den Frauen, sondern auch bei den Männern wurde hart um den Sieg gekämpft: Der an Klasse und Spannung kaum mehr zu übertreffende Herrenfinal zwischen dem Russen Ivan Nedelko und dem Spanier Jordi Samper-Montana vor rund 700 begeisterten Zaungästen war nach zwei Sätzen noch nicht entschieden. Der Siegercheck von 9000 Franken ging schliesslich an den 31-jährigen Nedelko, der sich in einem spektakulären Spiel mit 4:6, 7:6 und 10:4 durchsetzen konnte.

Preisgeldturniere gibt es in Europa viele. Aber keines ist so gross wie die mittlerweile mit 70000 Franken dotierten Bodensee Open in Egnach. Glaubt man den Stimmen der Spielenden ist auch keines so gut: «Ich kenne nichts Vergleichbares», sagte etwa Sieger Ivan Nedelko. «Was ich in der Szene gehört habe, war schon sehr gut. Es ist aber noch viel besser, als ich mir das vorgestellt habe», schwärmt Finalist Jordi Samper-Montana aus Barcelona. Wie weit der Ruf des Turniers inzwischen hallt, beweist das internationale Teilnehmerfeld mit Cracks aus über 20 Nationen. Die acht Besten, die gestern noch im Einsatz standen, stammten aus acht Nationen und drei Kontinenten.

Organisatoren streben weitere Verbesserungen an

Mit insgesamt rund 3000 Besuchern sind die Bodensee Open nach den ATP-Turnieren in Basel und Genf das am drittbesten besuchte Turnier in der Schweiz. Obwohl mit dem einzigartigen Konzept «Rundumerlebnis für Spielende und Zuschauende» regelmässig neue Rekorde geschrieben werden, streben die Organisatoren Mäx Andys und Franco Baldella laufend Verbesserungen an.

Am Freitag mussten die letzten Spiele wegen Sturm in der Halle ausgetragen werden – was aber reibungslos über die Bühne ging. «Wir sind mit dem Verlauf der achten Auflage und einem neuen Zuschauerrekord rundum zufrieden», freuen sich die Organisatoren Mäx Andys und Franco Baldella. Aber auch auf diesem erneuten Erfolg wollen sich die Turnierdirektoren nicht ausruhen. «Wir nähern uns Schritt um Schritt unserer Vision 2020», versprachen sie an der stimmungsvollen Siegerehrung.

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