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TENNIS: «Juan Martin hat verdient gewonnen»

Im 18. Einzel des Jahres riss die Siegesserie von Roger Federer. Nach der Finalniederlage gegen Juan Martin Del Potro in Indian Wells reist er nun nach Miami.

Nach zwei Stunden und 25 Minuten sah Roger Federer wie der sichere Sieger aus. Er führte im Entscheidungssatz 5:4 und bei eigenem Aufschlag 40:15. «Normalerweise gewinne ich dieses Spiel», sagte Federer. Doch dieses Mal kam es anders. Juan Martin Del Potro schaffte das Re-Break und gab danach das Diktat nicht mehr aus der Hand. Damit verlor Federer das Spiel knapp mit 4:6, 7:6, 6:7. Eine Kunst sei es, diese Momente zu verarbeiten, wegzustecken. «Es ist richtig, nach einer derartigen Niederlage enttäuscht zu sein. Aber für wie lange? Man muss schnell wieder nach vorne schauen können – das Positive suchen und sehen», sagte Federer nach dem Spiel.

Wie immer achtete er behutsam darauf, mögliche Polemiken umgehend aus der Welt zu schaffen. Während des Finals, der zwei Stunden und 42 Minuten dauerte, hatte sich der 36-jährige Baselbieter regelmässig mit dem Schiedsrichter angelegt. Federer: «Der Schiedsrichter hat alles richtig gemacht. Ich weiss nicht einmal mehr, um was es bei den Diskussionen ging. Primär wollte ich mich aufputschen und aus Streitgesprächen Energie für mich finden.»

Nach der Partie lobte Federer seinen Gegner: «Juan Martin (Del Potro) hat verdient gewonnen. Ihm boten sich Chancen, die Partie sogar in zwei Sätzen zu beenden. Sein Turniersieg in Indian Wells ist eine Riesenstory.» Für den 29-jährige Argentinier war es der erste Sieg an einem Masters-1000-Turnier und der erste grosse Titel seit dem Comeback vor gut zwei Jahren.

Roger Federer reist diese Woche von Kalifornien nach Florida ins nächste Tennis-Paradies. Am Turnier auf der Halbinsel Key Biscayne versucht er, eine neue Siegesserie zu starten. In der Weltrangliste führt Federer mit 290 Punkten Vorsprung auf Rafael Nadal, der auch in Miami fehlen wird. Aber Federer gewann vor einem Jahr auch dieses Turnier. Er muss mindestens die Viertelfinals erreichen, um die Nummer eins der Welt zu bleiben. In Miami will Federer auch entscheiden, ob er im Frühling Sandplatzturniere bestreiten will. (sda)

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