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TENNIS: Davis-Cup-Team mit Fehlstart

Das Schweizer Davis-Cup-Team hat nach dem ersten Tag gegen Kasachstan in Astana kaum noch Chancen auf die Viertelfinal-Qualifikation. Die Kasachen gewannen beide Einzel in vier Sätzen und führen 2:0.
Adrian Bodmer. (Bild: Freshfocus)

Adrian Bodmer. (Bild: Freshfocus)

Der Match des Schweizer Teamleaders Henri Laaksonen, der Nummer 123 der Welt, gegen den als Nummer 231 klassierten Dimitri Popko war von Vornherein die einzige der maximal fünf Partien, in der die Schweiz aufgrund der Klassierungen klar favorisiert war. Gleichwohl verlor Laaksonen 2:6, 6:7 (7:9), 6:3, 5:7.

Popko gewann die ersten beiden Sätze, ohne besser spielen zu müssen, als es sein Status in der Weltrangliste erwarten lässt. Denn Laaksonen war die meiste Zeit verunsichert. Er wirkte zögerlich. Im ersten Satz glückten ihm nur drei Gewinnschläge bei 16 unerzwungenen Fehlern. Im zweiten Satz gab er einen Break-Vorsprung preis; im Tiebreak vergab er bei 6:4 zwei Satzbälle.

Ostschweizer wehrt sich nach Kräften

Erst im dritten Umgang spielte der Schaffhauser vorübergehend auf besserem Niveau. Er agierte nicht mehr so passiv wie vorher, als er oft von weit hinter der Grundlinie agierte. In der Entscheidung, im vierten Satz, kam für Laaksonen auch noch Pech dazu. Bei Stand von 5:5 wurde bei ihm ein Fussfehler geahndet, der Popko einen Breakball ermöglichte und zum entscheidenden Break führte.

Nach Laaksonens Niederlage wehrte sich der Ostschweizer Adrian Bodmer in seinem ersten Davis-Cup-Einzel gegen die Weltnummer 73, Michail Kukuschkin, anfänglich sehr gut. Der in der Weltrangliste 414 Positionen schlechter klassierte 22-jährige Wiler verlor 6:3, 3:6, 2:6, 3:6. Bodmer, der in Österreich trainiert und für Altenstadt-Feldkirch die österreichische Vereinsmeisterschaft bestreitet, dominierte im ersten Satz und ging zu Beginn des zweiten Umgangs mit einem weiteren Break in Führung. Kukuschkin fand danach besser ins Spiel und begann ­zunehmend zu dominieren. Im vierten Satz war die Überlegenheit des Kasachen total. Es wäre nunmehr eine riesige Überraschung, wenn das Schweizer Team erstmals seit 2014 beim Mannschaftswettbewerb in die Viertelfinals kommen sollte. (sda)

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