Teamspirit macht es möglich

BOB. Dass das Bobteam Hefti am Wochenende in St. Moritz im Vierer an den Start geht, freut den Verband. Es handelt sich dabei aber in erster Linie um das Resultat des Spirits, welches im Micarna-Team herrscht.

Urs Nobel
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BOB. Dass das Bobteam Hefti am Wochenende in St. Moritz im Vierer an den Start geht, freut den Verband. Es handelt sich dabei aber in erster Linie um das Resultat des Spirits, welches im Micarna-Team herrscht. In einem Team, das eigentlich aus lauter Einzelsportlern besteht und die von der Micarna unterstützt werden. Diese wiederum engagieren sich im Goodwill-Team, das neu zu Micarna-Team umbenannt wurde, und es setzt sich auch für gute Zwecke ein. Das Team fungiert unter anderem als Botschafter für die Schweizer Stiftung «Green Ethiopia», die sich für eine Verbesserung der Lebensbedingungen in Äthiopien einsetzt.

Der Sport respektive der sportliche Gedanken steht jedoch immer im Mittelpunkt. Gäbe es eine polysportive Weltmeisterschaft, das Micarna-Team würde regelmässig Pokale und Medaillen abräumen. Verschiedenste Disziplinen sind im Team vertreten, vom Kajak über Snowboard, Schwingen und Siebenkampf bis zum Mountainbike und Bob.

Zu den bekanntesten Vertretern gehören Olympiasieger, Welt-, Europa- und Schweizer Meister wie Nicola Spirig, Giulia Steingruber, Jolanda Neff, Beat Hefti, Seline Büchel, Pablo Brägger, Daniel und Martin Hubmann, Michael Albasini, Ralph Näf, Nöldi Forrer, aber auch die Rollstuhlsportlerinnen Sandra Graf und Manuela Schär. Nicht mehr dabei ist, nach seinem Rücktritt vom Spitzensport, Schütze Marcel Bürge, der als erstes Mitglied vor zehn Jahren das Goodwill-Team lancierte. Er wird der Micarna AG aber stets verbunden bleiben: «Zehn Jahre Zusammenarbeit, wie ich es erleben durfte, kann man nicht einfach so vergessen.»

So sieht es auch OL-Weltklasseläufer Daniel Hubmann: «Für mich ist das Micarna-Team ein sehr wertvolles Netzwerk mit Sportlern aus verschiedensten Sportarten und ähnlichen Interessen und Problemen.»