FC St.Gallen
Teambildung beim FCSG für die nächsten Punkte gegen Lausanne

Gegen Lausanne wollen die St.Galler ihre Serie fortsetzen. Es gilt, den Vorsprung auf den Gegner hochzuhalten.

Christian Brägger Jetzt kommentieren
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FCSG-Trainer Peter Zeidler.

FCSG-Trainer Peter Zeidler.

Bild: Keystone

Trainer sind gefragte Gesprächspartner. Es gibt so viele verschiedene Typen, sie haben unterschiedliche Methoden und Spielsysteme, denen auf die Spur zu kommen faszinieren kann. Jüngst war Peter Zeidler im deutschen Podcast «Im Kopf des Trainers» zu Gast und berichtete ein wenig über sein Innenleben.

Eine seiner Kernaussagen: Eine Mannschaft braucht eine funktionierende Taktik und einen guten Teamgeist. Im Idealfall gibt es eine Wechselbeziehung und das eine fördert das andere wie umgekehrt. Das Problem: Vor allem der Teamgeist und die daraus entstehende Mentalität sind nicht planbar.

Länderspielpause tat dem FCSG gut

Für die Erholung nach anstrengenden Auftritten wie für den besagten Teambildungsprozess tat die zweiwöchige Länderspielpause dem FC St.Gallen gut. Zeidler sagt:

«Wir sind hier einen Schritt weitergekommen, weil die Jungs nun weitere Zeit miteinander verbrachten und sich nun noch besser kennen.»

Es halfen zuletzt sicherlich die beiden Siege gegen YB (3:1) und Basel (1:0), dass die St.Galler Spieler, von unterschiedlichen Ecken der Schweiz und der Welt kommend, sich als Mannschaft mehr und mehr entdecken und auch in der taktischen Ausrichtung besser werden.

So sprechen für St.Gallen im Heimspiel von Sonntag gegen das Tabellenschlusslicht Lausanne nicht nur die Zeit, sondern eben auch die Erfolge gegen die Topshots der Super League, die man in dieser Form nach dem acht Meisterschaftsspiele dauernden Resultattief nicht erwarten konnte. Vor allem hilft, dass sich bei diesen Erfolgen endlich ein harmonierendes Sturmduo mit Youan/Duah etabliert hat, und dass die Defensive stabiler wirkte.

Abstand auf Lausanne hochhalten

Für St.Gallen geht es nun darum, den Abstand auf Lausanne hochzuhalten, zumal sich der Ineos-Klub im Winter mit Spielern vom Partnerverein Nizza verstärken dürfte. Zeidler muss gegen die Waadtländer nach wie vor auf die Langzeitverletzten verzichten, aber auch weiterhin auf Leonidas Stergiou (Fuss) und Ousmane Diakité. Die Leihgabe von Salzburg hatte nach dem Sieg gegen YB über Unwohlsein geklagt, sie wurde auf Nieren und noch mehr auf das Herz überprüft und hat unlängst von den Ärzten grünes Licht erhalten, das Lauftraining wieder aufzunehmen. Bald wird der Ball hinzukommen, aber einsatzfähig wird der Malier frühestens in zwei Wochen sein.

Dafür wird «The Wall» Lawrence Ati Zigi im Tor stehen, nachdem er aus Afrika von den WM-Qualifikationsspielen mit Ghana mit leichten Oberschenkelproblemen zurückgekehrt ist, aber keineswegs degradiert und bei Ghana nur noch die Nummer drei sein soll, wie es von manchen Seiten geheissen hat. Mehr wird man wissen, wenn Ghana seine Kader für den Afrika-Cup bekannt gibt – und Zigi dem FC St.Gallen womöglich im Januar fehlt.

Mögliche FCSG-Formation: Zigi; Cabral, Nuhu, Stillhart, Traorè; Görtler, Fazliji, Schmidt; Diarrassouba; Youan, Duah.

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