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Talentschmiede für NLA-Team

Um den eigenen Talenten eine optimale Förderung anbieten zu können, ist der HSC Kreuzlingen eine Partnerschaft mit der Nationalen Elitesportschule Thurgau (NET) eingegangen. Vier Spielerinnen des NLA-Frauenteams können profitieren.
Markus Rutishauser
Die Handballtalente der NET werden vom ehemaligen NLA-Spieler Philipp Bärtschi (links) trainiert. (Bild: pd)

Die Handballtalente der NET werden vom ehemaligen NLA-Spieler Philipp Bärtschi (links) trainiert. (Bild: pd)

HANDBALL. Dem Ziel, möglichst vielen eigenen Talenten im Kreuzlinger Frauenteam (neu in der NLA) eine Entwicklungsmöglichkeit zu bieten, lässt der HSC Kreuzlingen Taten folgen. Neben den vier Teamtrainings können die vier talentierten Spielerinnen Pashke Marku (17jährig, U18-Nationalspielerin), Anina Veit (19jährig, U20-Nationalspielerin), Kira Klein (21) und Janice Veit (16) zwei zusätzliche Trainingseinheiten in der NET absolvieren.

Zehn Trainingsstunden

Geleitet werden diese Trainings, welche jeweils am Dienstag- und Donnerstagmorgen angesetzt sind, vom neuen NET-Handballtrainer und ehemaligen Nationalliga-A-Spieler Philipp Bärtschi. Die vier Kreuzlinger Eigengewächse kommen damit insgesamt auf ungefähr zehn Trainingsstunden pro Woche. An diesen Trainings beteiligen sich junge Handballer aus der NET, der Pädagogischen Maturitätsschule (PMS) in Kreuzlingen sowie dem Sport-KV.

Schritt bei Talentförderung

«Mit dem Aufstieg in die höchste Damen-Spielklasse wollen wir auch bei der Talentförderung einen wichtigen Schritt nach vorne machen», freut sich Patrick Müller, Präsident des HSC Kreuzlingen, über die Zusammenarbeit mit der von Swiss Olympic anerkannten Sportschule. NET-Gesamt- und Schulleiter Mirko Spada, ehemaliger WM-Teilnehmer in der Leichtathletik, gewinnt diesem Schulterschluss ebenfalls nur Positives ab: «Das ist eine tolle Sache mit grossem Entwicklungspotenzial.»

NET will Angebot ausbauen

Die Nationale Elitesportschule Thurgau möchte ihr Angebot gerade auch im Handball weiter ausbauen. Talentierte Spielerinnen und Spieler können nun Schule/Ausbildung optimal mit dem leistungsorientierten Handballsport verbinden.

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