Szymanski im Verletzungspech

St. Otmar muss für den Rest der Hauptrunde auf Captain Jakub Szymanski verzichten. Der Tscheche fällt mit einer Ellbogenverletzung vier Monate aus.

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Jakub Szymanski Captain St. Otmar (Bild: Urs Bucher)

Jakub Szymanski Captain St. Otmar (Bild: Urs Bucher)

HANDBALL. Das Verletzungspech klebt Jakub Szymanski an den Fersen. Am vergangenen Sonntag erlitt St. Otmars Captain im Meisterschaftsspiel gegen Pfadi Winterthur nach einem Zusammenprall mit seinem Gegenspieler einen Sehnenabriss im linken Ellbogen. Der 30jährige Tscheche wurde noch gestern nachmittag von Teamarzt Pierre Hofer operiert und fehlt den Ostschweizern für die kommenden vier Monate.

Bereits die dritte Verletzung

Für den Regisseur ist es die dritte Verletzung, seit er 2012 von Wacker Thun nach St. Gallen wechselte. Im vergangenen Dezember brach er sich im Training die Hand und fiel sechs Wochen aus. Zudem laborierte er an einer Fussverletzung.

Der Verlust von Szymanski wiegt umso schwerer, als sich St. Otmar in einer schwierigen Phase befindet. Die Ostschweizer haben von sechs NLA-Spielen nur zwei gewonnen und sind lediglich auf Rang sechs plaziert. Wie sein Team erwischte auch Szymanski einen harzigen Saisonstart, zeigte sich aber in den vergangenen Partien etwas gesteigert. Ersetzt werden dürfte der Tscheche von Björn Fröhlich sowie den Nachwuchsspielern Tobias Wetzel oder Dominik Jurilj. In der Abwehr könnte der zuletzt verletzte Fabian Christ Szymanskis Part übernehmen. Wann der Deutsche wieder spielen kann, ist aber unklar.

Drei verletzte Schlüsselspieler

St. Otmar muss die Finalrundenqualifikation also ohne den Captain sicherstellen. Nach den Kreisläufern Filip Pendic und Christ ist Szymanski in dieser Saison bereits die dritte Teamstütze, die verletzt ausfällt. (chk)

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