Badminton
Das Aus beim Swiss Open: Das Schweizer Aushängeschild aus dem Baselbiet verliert knapp

Der Baselbieter Badminton-Profi Christian Kirchmayr scheidet bei der Swiss Open in der St. Jakobshalle gegen den favorisierten Inder Sourabh Verma aus. Beide Sätze verlor der Lokalmatador nur knapp.

Esteban Waid
Merken
Drucken
Teilen
Der Therwiler Christian Kirchmayr scheidet bei seinem Heimturnier in Basel in der ersten Runde aus.

Der Therwiler Christian Kirchmayr scheidet bei seinem Heimturnier in Basel in der ersten Runde aus.

Keystone/Georgios Kefalas (2019)

99 Weltranglisten-Plätze trennen Christian Kirchmayr und Sourabh Verma voneinander. Während Kirchmayr auf Rang 131 rangiert – und damit der beste Schweizer ist – findet sich Verma auf dem 32. Platz. Die Kräfteverhältnisse vor der Erstrunden-Partie sind also klar verteilt. Und auch von dem vermeintlichen Heimvorteil kann der Baselbieter nur wenig profitieren. Das Turnier in der St. Jakobshalle findet ohne Zuschauer statt. Zusätzlich befinden sich die Spieler in einer strengen Bubble, mit möglichst wenigen Kontakten zur Aussenwelt.

Trotzdem startet der Therwiler Christian Kirchmayr gut in die Partie. Die trennende Lücke in der Weltrangliste macht sich zunächst nicht bemerkbar. Den kompletten ersten Teil des Satzes liegt er in Führung. Bis zum Stand von 14:13. Nachdem der Inder den Ausgleich schafft, folgt sein Schlussspurt. Kirchmayr gleicht zwar aus und ballt beim 19:19 motiviert die Faust. Am Ende geht der Satz aber mit 21:19 an Sourabh Verma.

Ähnlich gestaltet sich auch der zweite Satz, nur dass Verma nach seinem Satzgewinn um einiges kontrollierter spielt. Die Phase, in der der Lokalmatador führt, ist kürzer und das Gefühl, dass Verma immer noch eine Schippe drauflegen könnte, bleibt. Der entscheidende Satz und Matchpoint in dem 43 Minuten dauernden Spiel geht in der Folge auch an den 32. der Welt. Kirchmayr scheidet aber mit erhobenem Haupt aus.

Schweizer Frauendoppel verliert deutlich

Bereits um neun Uhr am Mittwochmorgen spielte das Schweizer Frauen-Duo, bestehend aus Caroline Racloz und Jenjira Stadelmann. Gegen das schwedische Geschwister-Doppel Tilda und Moa Sjoo hatten die Schweizerinnen allerdings das Nachsehen. Nach einer deutlichen 13:21-Satz-Niederlage folgte der knappere zweite Satz. Doch auch dieser ging mit 21:17 an die Schwedinnen.

Christian Kirchmayr im Interview:

Youtube/Badminton Europe