SWISS INDOORS: Federer macht’s für einmal spannend

In Roger Federers Basler Reinheft findet sich ein erster Klecks: Gegen Adrian Mannarino verliert er den ersten Satz, setzt sich dann 4:6, 6:1 und 6:3 durch.

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Etwas schwieriger als in den ersten Partien könnte es werden, prophezeite Roger Federer gestern vor dem Spiel gegen Adrian Mannarino (ATP 28). Gegen einen Linkshänder zu spielen, sei immer eine Herausforderung. Federers Worte wurden in der ausverkauften St.-Jakob-Halle eher als Freundlichkeit gegenüber dem Franzosen aufgefasst, die 9200 Zuschauer hatten sich auf einen weiteren schnellen Sieg eingestellt. Es kam anders. Der Baselbieter wirkte zu Beginn ­ungewohnt angespannt, machte viele Fehler – und verlor den ersten Satz prompt. Nach einem Zwischenspurt im zweiten folgte ein umkämpfter dritter Satz, in dem Federer erst zwei Breakbälle abwehrte, um dann seinerseits zu einem Servicedurchbruch zu kommen. So war er der dritte von drei Gesetzten, die an diesem Abend in die Runde der letzten vier vorstiessen. Juan Martin Del Potro gegen Roberto Bautista Agut und Marin Cilic gegen einen begeisternden Qualifikanten Marton Fucsovic hatten ebenfalls über drei Sätze gehen müssen. Der Viertelfinal zwischen David Goffin und Jack Sock ging nach Redaktionsschluss zu Ende. (rst)