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Swiss-Central-Trainer: «Wir brauchen dieses Erfolgserlebnis»

0 Siege, 5 Niederlagen: Der Saisonstart von Swiss Central fällt ernüchternd aus. Cheftrainer Danijel Eric erklärt, warum er trotzdem an sein Team glaubt – und weshalb am Samstag gegen die Starwings (17.30 Uhr, Maihofhalle) endlich der erste Sieg her soll.
Interview: Daniel Schriber
Er will, dass seine Spieler intensiver trainieren: SCB-Trainer Danijel Eric. (Bild: Robert Hradil/Keystone (Fribourg, 12. November 2016))

Er will, dass seine Spieler intensiver trainieren: SCB-Trainer Danijel Eric. (Bild: Robert Hradil/Keystone (Fribourg, 12. November 2016))

Danijel Eric, die 54:94-Niederlage in Boncourt war die fünfte Pleite in Serie. Wo klemmt es genau bei Swiss Central Basket?

Dass es für uns in dieser Saison nicht einfach werden würde, wussten wir. Der Auftritt in Boncourt war aber tatsächlich sehr schwach. Das waren einfach zu viele individuelle Fehler. Wir wissen, dass wir mehr können. Und wir haben das auch schon mehrfach bewiesen.

In der Tat: Gegen den Vizemeister aus Genf scheiterte SCB erst in letzter Sekunde, gegen Riviera verloren Sie schliesslich in der Verlängerung. Wie können Sie sich diese Leistungsschwankungen erklären?

Ein Blick auf unser Team zeigt, dass 9 von 15 Kadermitgliedern im Juniorenalter sind. Wir haben uns vor der Saison zum Ziel gesetzt, einheimische Talente in die erste Mannschaft zu integrieren. Es ist eine grosse Herausforderung, die Balance zwischen den jungen und den älteren Spielern zu finden.

Warum ist das schwierig?

Während bei vielen anderen Teams meist nur die sieben oder acht besten Spieler zum Einsatz kommen, erhalten bei uns in jedem Spiel zehn oder mehr Spieler Einsatzminuten. Wir geben den Jungen ganz bewusst Verantwortung. Gleichzeitig erwarten wir von unseren Schlüsselspielern, dass sie in wichtigen Momenten Verantwortung übernehmen. Das ist ein schwieriger Spagat.

Genügend Klasse wäre vorhanden?

Wir haben keinen Spieler, der ein Match im Alleingang entscheiden kann – umso wichtiger ist es, dass wir als Team funktionieren. Für die meisten unserer Spieler ist Basketball «nur» ein Hobby, eine Leidenschaft. Und trotzdem: Wer sich weiterentwickeln will, muss bereit sein, etwas dafür zu tun. Ich erwarte von unseren Spielern, dass sie nach dem schwierigen Saisonstart selbstkritisch sind und noch intensiver trainieren.

Am Samstag empfangen Sie die Starwings Regio Basel zum Kellerduell. Ihre Erwartungen?

Dieses Spiel ist sehr wichtig für beide Teams. Die Starwings stehen noch stärker unter Druck als wir. Das Team spielt mit vier Profis und hat sich einen Platz im Mittelfeld ausgerechnet.

Was muss passieren, damit es klappt mit dem Sieg?

Ich bin überzeugt, dass wir den ersten Sieg holen können. Wir brauchen dieses Erfolgserlebnis. Dies wird aber nur dann gelingen, wenn alle Spieler ihre Rolle kennen und wahrnehmen. Es ist wichtig, dass wir trotz des enttäuschenden Saisonstarts positiv bleiben und die Zentralschweiz mit Stolz, Würde und Freude in der NLA vertreten.

Im Cup läuft es besser

Swiss Central steht im Achtelfinal des Schweizer Cups: Nebst «sehr guten Phasen» sah Coach Zoran Popovic am Mittwoch beim 76:68-Erfolg gegen den BC Winterthur (NLB) Defizite beim Rebound und in der Kommunikation – dies besonders in der Defensive. «Das Wichtigste ist, dass wir endlich unseren ersten Sieg holen konnten», so Popovic, der in Winterthur gemeinsam mit SCB-Sportchef Norbert Valis den abwesenden Danijel Eric vertrat. Getrübt wurde die Freude über den ersten Sieg durch die Verletzung von Branko Tomic. Der 22-jährige Forward verdrehte sich bei einem Angriffsversuch im Schlussviertel unglücklich das Knie und konnte das Spiel nicht mehr fortsetzen. Er dürfte länger ausfallen. (ds)

NLA. 6. Runde. Samstag, 17.30: Swiss Cent­ral – Starwings Regio Basel (Maihofhalle Luzern). Pully Lausanne – Fribourg Olympic. – 18.00: Union Neuchâtel – Lugano Tigers.

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