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Sursee bleibt im Rennen

Sursees NLA-Frauenteam holt sich am Wochenende im Rahmen des Interclubs vier Punkte, genau wie der direkte Konkurrent Geneva Country Club. Morgen wartet ein spannendes Fernduell um den Ligaerhalt.
Theres Bühlmann
Kristina Milenkovic gewinnt ihr erstes Einzel im Interclub vor heimischem Publikum. Bild: Manuela Jans-Koch (Sursee, 4. August 2018)

Kristina Milenkovic gewinnt ihr erstes Einzel im Interclub vor heimischem Publikum. Bild: Manuela Jans-Koch (Sursee, 4. August 2018)

«Das Spiel der Spiele» war am Samstag für Sursees Frauen NLA-Team angesagt. Als Gast reiste die Equipe Geneva Country Club, gegen die man am meisten Punkte erwartete, und der direkte Gegner im Kampf um den Ligaerhalt. Die Spannung übertrug sich denn auch teilweise auf die Akteurinnen. Kristina Milenkovic begann ihre Partie gegen Sandy Marti nervös. «Ich wusste um die Wichtigkeit dieser Begegnungen», sagte sie. Trainer Michael Birner brachte mit seinem Coaching Ruhe in das Spiel. «Ich konnte seine Anweisungen taktisch gut umsetzen», so die 17-jährige Surseerin, die beide Sätze gewann.

Kiara Cvetkovic dank viel Kampfgeist zum Sieg

Einen Fehlstart produzierte Kiara Cvetkovic. Sie verlor das erste Set gegen Naima Karamoko mit 1:6. «Ich fand schlecht ins Spiel und fühlte mich nicht wohl.» Doch dann trat ihr Kampfgeist zutage, und sie entschied die nächsten beiden Durchgänge für sich. Dies auch dank der guten Betreuung durch ihre Teamkollegin Karin Hechenberger, wie die 14-jährige Geuenseerin betonte, «und die aufmunternden Worte der Zuschauer haben mir gut getan». Ihre Einzel gewannen auch Kristina Kucova und Anna Vrbenska, und Sursee lag nach den Single-Partien 4:0 in Front, zur grossen Freude der etwa 120 Zuschauer. Diesen machte die Hitze wohl mehr zu schaffen als den Spielerinnen. «Wir sind uns solche Temperaturen gewohnt», sagte Kristina Milenkovic. Einen Punkt erhoffte sich Michael Birner von den beiden Doppelbegegnungen, doch daraus wurde nichts, sowohl Kucova/Vrbenska als auch Milenkovic/Hechenberger mussten sich geschlagen geben, wobei Letztere seit längerer Zeit wieder zusammen ein Doppel bestritten. Trotzdem, der erste Sieg war unter Dach und Fach.Gut integriert ins Surseer Team hat sich die slowakische Verstärkung Kristina Kucova. «Sie tritt bodenständig auf und ist vom Typ her ähnlich wie unsere Spielerinnen», sagte Trainer Birner.

Obwohl den Surseerinnen bei einigen der bisherigen Partien die Grenzen aufgezeigt wurden, kann Kristina Milenkovic der erstmaligen Teilnahme auf höchster Ebene viel Positives abgewinnen. «Es ist schon speziell, wenn ich zum Beispiel gegen die Gstaad-Finalisten spielen kann», sagte sie. Und spricht dabei die Luxemburgerin Mandy Minella an, mit der sie es gegen Grasshopper ZH zu tun bekam. «Wir lernen viel und können nun daran arbeiten.»

Lange schlafen war für die Surseerinnen gestern Sonntag nicht angesagt, bereits um 12 Uhr hiess es in Chiasso: Antreten zur vierten Runde. «Ein Zähler wäre schön», budgetierte Birner im Vorfeld. Doch es blieb beim Wunsch. Sursee verlor alle sechs Partien. «Die Gegnerinnen waren klar besser», zog er Bilanz. Die Spiele am Samstag, die kurze Erholungszeit und die lange Reise hätten etwas an der Substanz gezehrt. Im Doppel verzichtete Birner auf Kucova und Vrbenska, um ihnen im Hinblick auf die letzte und wichtige Runde mehr Erholung zu gewähren. Weil ­Geneva CC überraschend gegen Nyon zwei Zähler holte, liegt Sursee nur noch mit einem Punkt Vorsprung vor dieser Mannschaft. So kommt es morgen Dienstag zu einem spannenden Fernduell um den fünften Platz, der den Ligaerhalt bedeutet. Geneva muss bei Schweizer Meister Grasshopper ZH antreten, Sursee reist nach Nyon.

Geneva muss in dieser letzten Runde zwei Zähler mehr holen als Sursee. Bei Punktegleichheit entscheidet die Direktbegegnung. Und das würde bedeuten: Vorteil Sursee.

Frauen. 3. Runde: Sursee – Geneva Country Club 4:2. – 4. Runde: Chiasso s. Sursee 6:0; Einzel: Georgiana Raluca Serban (N1.8, ROU) s. Kristina Kucova (N1.10, SVK) 6:3, 6:2. Martina Caregaro (N1.10, ITA) s. Kristina Milenkovic (N3.32, SUI) 6:2, 6:0. Susan Bandecchi (N2.18, SUI) s. Anna Vrbenska (N3.35, CZE) 6:2, 6:1. Nina Stadler (N2.19, SUI) s. Kiara Cvetkovic (N3.45, SUI) 6:1, 6:0. Doppel: Bandecchi/Joanne Züger (N3.25, SUI) s. Milenkovic/Corina Cristener (R1, SUI) 6:2, 6:3. Paula Cristina Goncalves (N2.17, BRA)/Stadler s. Cvetkovic/Karin Hechenberger (N4.52, SUI) 6:2, 6:0. Centre Sportif de Cologny u. Grasshoppers 2:4. Geneva Country Club u. Nyon 2:4. – Rangliste (je 4 Spiele): 1. Grasshoppers 19 Punkte. 2. Centre Sportif de Cologny 15. 3. Nyon 14. 4. Chiasso 13. 5. Sursee 6. 6. Geneva Country Club 5.

Männer: Neuchâtel s. Schützenmatt 6:3. Grasshoppers u. Seeblick 4:5; Einzel: Raphael Lustenberger (N1.5, SUI) u. Marc-Andrea Hüsler (N1.8, SUI) 7:6, 4:6, 4:10. Doppel: Lustenberger/Bodmer s. Hüsler/Paul 0:6, 6:2, 10:3. Genève Eaux-Vives s. Froburg Trimbach 5:4. – Rangliste (je 4 Spiele): 1. Seeblick 24 Punkte. 2. Froburg Trimbach 21. 3. Grasshoppers 20. 4. Genève Eaux-Vives 16. 5. Neuchâtel 14. 6. Schützenmatt 12.

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