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SUPER LEAGUE: Wenn der FC St.Gallen heute in Basel spielt, machen ihm auch drei Ex-Espen das Leben schwer

Der FC St. Gallen gastiert heute ab 19 Uhr in Basel und trifft dabei auf drei Spieler mit einer Vergangenheit in der Ostschweiz. Die Geschichten von Albian Ajeti, Fabian Frei und Michael Lang.
Patricia Loher
Der 27-jährige Thurgauer Michael Lang hat ein beeindruckendes 2017 hinter sich. Der Verteidiger wurde Ende Januar zum besten Spieler der Super League gewählt. (Bild: Pascal Muller/Freshfocus)

Der 27-jährige Thurgauer Michael Lang hat ein beeindruckendes 2017 hinter sich. Der Verteidiger wurde Ende Januar zum besten Spieler der Super League gewählt. (Bild: Pascal Muller/Freshfocus)

Patricia Loher

Die Erinnerungen sind noch frisch. Im ersten Aufeinandertreffen mit seinen ehemaligen Teamkollegen kannte Albian Ajeti keine Gnade. Am 9. Dezember traf der Stürmer im St. Jakob-Park zweimal, St. Gallen verlor am Ende mit 0:3. Ajeti ist in Basel einer von drei Feldspielern mit Ostschweizer Vergangenheit, etwas Geld verdient haben die St. Galler aber nur mit ihm. Nun stehen Ajeti, Fabian Frei und Michael Lang in ihren Karrieren an unterschiedlichen Punkten.

Albian Ajeti, 20, Sturm:

In St. Gallen war er auf dem Weg zum Publikumsliebling. Doch als der Club seiner Jugend im Oktober zum zweiten Mal anklopfte, gab es für den talentierten jungen Mann kein Halten mehr. St. Gallen legte Ajeti trotz eines Vertrages bis 2021 keine Steine in den Weg, am Ende flossen geschätzte 1,5 Millionen Franken in die Clubkasse. Für Basel lohnte sich das Geschäft. Ajeti spielte, Ajeti traf. Seit der Rückkehr des verletzt gewesenen Ricky van Wolfswinkel in der Winterpause spürt der 20-Jährige aber den Atem der Konkurrenz im Nacken. Nach einer durchzogenen Leistung beim 0:1 gegen Lugano kam er schon in Thun nicht mehr zum Einsatz. Im Champions-League-Spiel gegen Manchester City lief Ajeti wenigstens wieder für ein paar Minuten auf. Van Wolfswinkel und Dimitri Oberlin scheinen im Moment ebenso gute Karten zu haben wie Ajeti. Nach der Erfahrung in Augsburg, wo er praktisch nicht zum Einsatz kam, dürfte er vorerst die Finger von einem Auslandtransfer lassen.

Fabian Frei, 29, Mittelfeld:

Frei spielte ab 2009 leihweise für die Ostschweizer. Obwohl in Frauenfeld aufgewachsen, hatte der Mittelfeldspieler früh in die Nachwuchsabteilung der Basler gewechselt. Im Sommer 2011 lief das Leihgeschäft in St. Gallen aus und Frei ebnete sich in Basel mit guten Leistungen den Weg in die Bundesliga: Er ging nach Mainz, wo er immer wieder verletzt war und in zweieinhalb Saisons auf 62 Pflichtspieleinsätze kam. In der Winterpause kehrte der zwölffache Schweizer Internationale zum zweiten Mal zum FC Basel zurück. Er und der andere Rückkehrer Valentin Stocker stünden in der Hierarchie zuoberst, die beiden hätten in der Mannschaft des FC Basel das Sagen, schreiben die einheimischen Medien. Noch aber läuft es dem 29-jährigen Thurgauer nicht so rund wie früher. Frei kämpft auf dem Platz um die Bindung zum Team – und um die Nomination für die WM im Sommer in Russland.

Michael Lang, 27, Abwehr:

2017 war sein Jahr. Ende Januar wurde der 21-fache Internationale aus Egnach zum besten Spieler der Super League gewählt. Lang ist torgefährlich, sein entscheidender Treffer zum 1:0 gegen Manchester United in der Champions League ging um die Welt. Seit Lang hat kein anderer in St. Gallen ausgebildeter Spieler einen ähnlich steilen Aufstieg auf das Parkett gelegt. Aber viel verdient hat der Club mit ihm nicht: Nach dem Abstieg 2011 wurde der Vertrag hinfällig. Die Grasshoppers mussten lediglich die Ausbildungsentschädigung von gut 280000 Franken entrichten. Aktuell beträgt Langs Marktwert fünf Millionen Franken. Ein Wechsel ins Ausland schon im Sommer würde nicht erstaunen. Und einer wie er muss auch für die WM gesetzt sein.

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