SUPER LEAGUE: Weiterhin sieben Punkte Vorsprung

Tabellenführer Young Boys hat in Lugano lange Mühe, mit dem 2:1-Sieg wahren die Berner aber das Sieben-Punkte-Polster auf Basel. Zürich und St. Gallen ziehen derweil an den Grasshoppers vorbei auf die Plätze drei und vier.

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Guillaume Hoarau, für YB wieder im Einsatz. (Bild: Davide Agosta /KEY)

Guillaume Hoarau, für YB wieder im Einsatz. (Bild: Davide Agosta /KEY)

Die Young Boys und den FC Basel trennen auch nach der 16. Runde der Super League sieben Punkte. Das Duo gewann seine Auswärtsspiele. Basel hatte am Samstag mit einem souveränen 4:1-Erfolg in Luzern vorgelegt. Mit dem 2:1 in Lugano, zustande gekommen durch einen Doppelschlag zum 2:0 in den letzten sieben Spielminuten, konterten die Young Boys tags darauf. Neuer Dritter ist der FC Zürich, der dank eines 2:0-Erfolgs gegen Lausanne wie St. Gallen an den Grasshoppers vorbeizog. Im Cup-Viertelfinal dürfen die Top Drei der Liga am Mittwoch und Donnerstag jeweils zu Heimspielen antreten: die Young Boys gegen St. Gallen, Basel gegen Luzern und Zürich gegen Thun. Den vierten Halbfinalisten ermitteln Lugano und die Grasshoppers.

Die Young Boys gewannen dank späten Toren der eingewechselten Miralem Sulejmani und Thorsten Schick. Das Anschlusstor fiel erst in der Nachspielzeit. Auch im fünften Auswärtsspiel gegen Lugano seit dessen Wiederaufstieg 2015 liessen sich die Young Boys nicht bezwingen.

Der FC Zürich gelangte derweil ohne zu überzeugen zum ersten Sieg seit Mitte Oktober. Nach zuletzt vier sieglosen Partien setzte sich der Aufsteiger gegen Lausanne-Sport 2:0 durch. Wenige Minuten vor Michael Freys Schuss aus der Drehung zum 1:0 nach einer Stunde waren nach einem Eckball des Gegners vier Lausanner auf einen Zürcher Verteidiger losgestürmt. Der Abschluss war aber nicht präzis genug. Auf den Rückstand zeigte Lausanne keine Reaktion. Lange Ballstafetten brachte Fabio Celestinis Team nicht zustande, Torgefahr sowieso nicht. Die dennoch offensivere Ausrichtung als davor führte zu einem Zürcher Konter, den zwei «Joker» erfolgreich abschlossen: Alain Nef verwertete den sehenswert vorbereiteten Angriff von Adrian Winter neun Minuten vor Schluss per Kopf zum 2:0. (sda)