Super League
FCSG-Trainer Zeidler will Servette ausbremsen

Am Sonntag erwartet die Ostschweizer der schwere Gang nach Genf. An der PK zeigt sich Trainer Zeidler selbstredend zuversichtlich.

Christian Brägger
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Trainer Zeidler gibt Anweisungen an seine Spieler.

Trainer Zeidler gibt Anweisungen an seine Spieler.

Bild: Urs Bucher/Freshfocus

Gut gelaunt und braun gebrannt präsentiert sich St.Gallens Trainer Peter Zeidler an der Pressekonferenz für das Spiel vom Sonntag gegen Servette. Ihm haben die Nati-Pause und auch das vergangene freie Wochenende sichtlich gutgetan, und nun freut er sich auf die sechste Aufgabe in der Super League. Gegner Servette liegt einen Zähler vor seiner Mannschaft, hat aber um zwei Tore das schlechtere Torverhältnis. Zeidler sagte:

«In der Vorbereitung bezogen wir uns auf unsere bisherigen Spiele gegen die Genfer. Und vor allem auf ihre letzte Partie zu Hause gegen Luzern: Es war beeindruckend, wie sie die Innerschweizer an die Wand gespielt haben.»

4:1 gewannen die Grenats damals und zeigten sich sehr spielfreudig. Zeidler gab aber schon auch zu bedenken, dass seine Mannschaft die Mittel habe, den Gegner am Sonntag zu bremsen. Für dieses Bremsmanöver muss Zeidler bis auf den verletzten Kräuchi vielleicht auch auf die etwas angeschlagenen Babic und Schmidt verzichten, die nicht alle Trainingseinheiten mittun konnten. Und Gonzalez ist ja neu verliehen nach Tschechien. Immerhin kann der Trainer nun aber zusätzliche Akteure in sein Kader nehmen, da die Liga neuerdings 20 Spieler auf dem Matchblatt erlaubt.

Reisestart: Samstagabend

Am Samstagabend nimmt der FC St.Gallen die Reise per Bus auf in Richtung Genf. In der Nähe des Flughafens werden die Spieler übernachten, ehe sie dann 90 Minuten vor Spielbeginn (14.15 Uhr) ins Stadion einfahren werden. Sie können das mit einem guten Gefühl tun - mit der Erinnerung an die Vorsaison und an den gewonnenen Halbfinal im Schweizer Cup gegen Servette. Den Final müssen sie ja nicht berücksichtigen.

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