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SUPER LEAGUE: Endlich wieder Spannung

Nach vielen Jahren zeichnet sich in der Super League wieder ein spannender Zweikampf um den Titel ab. Die Young Boys gehen morgen mit einem kleinen Vorsprung auf Meister FC Basel in die zweite Saisonhälfte.

Roger Assalé, Topskorer der Young Boys, sagte es wenige Tage vor dem Start zum zweiten Teil der Saison 2017/18: «Ich liebe Partien gegen den FC Basel und könnte die ganze Saison lang nur gegen Basel spielen.» Assalés Wunsch erfüllt sich nicht. Bis sich der Leader aus Bern und der Verfolger und Meister aus Basel am 2. April gegenüberstehen, werden noch acht Runden gespielt.

Doch der Zweikampf um den Titel zwischen den Young Boys und dem FC Basel wird schon vom nächsten Wochenende an im Mittelpunkt der Super League stehen. In den vergangenen fünf Jahren war die Ausgangslage an der Spitze nie mehr so spannend, weil Basel seit der Saison 2013/14 nach der ersten Hälfte stets mindestens acht Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger hatte. Diesmal aber startet der Serienmeister sogar mit zwei Punkten Rückstand in die Rückrunde.

Gewichtige Änderungen beim FC Basel

Vor dem Wiederbeginn ist die Frage ungeklärt, wer nun der Favorit und wer der Herausforderer sein soll. Eine Antwort haben auch die Protagonisten nicht parat. Trainer Adi Hütter sagte zwar Anfang Woche, man wolle Meister werden, doch eigentlich fühlen sich die Berner in der Rolle des Aussenseiters wohler. Aus Basel waren noch im Spätsommer Töne zu vernehmen, wonach man in dieser Saison auch einmal mit einem dritten Platz rechnen müsse. Die Möglichkeit, den Meistertitel im ersten Jahr nach dem grossen Umbruch zu holen, wurde lediglich als «nicht auszuschliessen» taxiert, wie Sportchef Marco Streller vor der Saison gesagt hatte.

Apropos Umbruch: Dieser ist in Basel auch in der Winterpause fortgesetzt worden. Zumindest im Kader gab es einige gewichtige Mutationen. Manuel Akanji und Renato Steffen, zwei Schweizer Internationale, wechselten in die Bundesliga. Fabian Frei sowie Valentin Stocker sind den umgekehrten Weg gegangen, und Verteidiger Léo Lacroix wurde von St-Etienne geholt. Zudem ist der technisch exzellente Regisseur Samuele Campo von Lausanne nach Basel zurückgekehrt.

Im Stade de Suisse herrscht Ruhe

Trainer Raphaël Wicky glaubt, dass die «Qualität nicht schlechter geworden ist», und Streller hebt hervor, dass Spieler wie Frei, Stocker und Campo den FC Basel kennen würden. «Das erleichtert die Integration.» Und überhaupt: «Vom Stamm gingen nur Akanji und Steffen. Das Gerüst steht immer noch.» Es ist ein tragfähiges Gerüst. Basel hat die letzten fünf Spiele im Herbst alle gewonnen und den Rückstand auf die Young Boys mehr als halbiert. Ausserdem hat das Team in dieser Phase in der Champions League Manchester United besiegt und sich für die Achtelfinals qualifiziert. Bei den Young Boys gab es im Gegensatz dazu im Spätherbst eine gegenläufige Tendenz mit nur vier Punkten aus den abschliessenden drei Spielen, dafür blieb es im Winter ruhig. Als die Berner vor acht Jahren mit grossem Vorsprung auf Basel in die Rückrunde stiegen und den Titel doch verspielten, hat es stete Transfergerüchte und Probleme mit Seydou Doumbia und Gilles Yapi gegeben. Diesmal verloren die Berner nur Torhüter David von Ballmoos wegen einer Schulterverletzung. Ansonsten können sie auf die Mannschaft der erfolgreichen Hinrunde zählen. (sda)

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