Stuhec überlegen zur zweiten Kugel

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Die Slowenin Ilka Stuhec küsst in Aspen ihre zweite Kristallkugel. (Bild: Brennan Linsley/AP)

Die Slowenin Ilka Stuhec küsst in Aspen ihre zweite Kristallkugel. (Bild: Brennan Linsley/AP)

Ski alpin Ilka Stuhec sicherte sich ihre zweite Kristallkugel standesgemäss. Die Slowenin gewann beim Weltcup-Finale in Aspen, Colorado, die Abfahrt mit 66 Hundertsteln Vorsprung vor Lindsey Vonn. Die Amerikanerin war am Ende die Einzige, die weniger als eine Sekunde auf die überragende Abfahrerin des Winters einbüsste. Am Donnerstag könnte Stuhec ihre Kristallsammlung nochmals erweitern. Sie startet auch im Super-G aus der Poleposition – allerdings mit deutlich geringerem Vorsprung als in der Abfahrt. Ihr Abstand auf Tina Weirather beträgt lediglich 15 Punkte. Die Liechtensteinerin wurde in der Abfahrt hinter Sofia Goggia Vierte – mit 1,71 Sekunden Rückstand. Die zwei Schweizer Starterinnen blieben hinter den eigenen Erwartungen zurück. Jasmine Flury wurde Zwölfte, Corinne Suter Sechzehnte. Flury fühlte sich auf den Ski mehr als Passagier denn als Fahrerin. «Ich habe das richtige Gefühl nicht gefunden», sagte die Bündnerin, die 2,84 Sekunden langsamer war als Stuhec. «Vom Rang her muss ich zufrieden sein nach dem, was ich heute gefahren bin. Aber über die Leistung rege ich mich auf.» Als erfreulichen Aspekt nannte sie die gewonnenen Weltcup-Punkte. «Das ist das Positive, das ich mitnehmen kann.» Bei Suter passte erneut nichts zusammen. Sie lag 3,3 Sekunden zurück und war derart enttäuscht, dass sie über ihre Situation nicht reden wollte. Nach den Trainings hatte die Schwyzerin die fehlende Überzeugung erwähnt. Die dürfte ihr auch am Mittwoch gefehlt haben. Im Fall Suter sind dieser Tage wohl auch die Trainer und Betreuer gefordert. (sda)