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Kommentar

Streller hat das Messer am Hals

Der Entscheid, Raphael Wicky als Trainer des FC Basel per sofort zu entlassen, ist voreilig. Die Nerven liegen offenbar blank bei der Vereinsführung.
Céline Feller
Céline Feller

Céline Feller

Raphael Wicky ist als Trainer des FC Basel entlassen. Per sofort. Weil die Spiele gegen St. Gallen und PAOK gezeigt hätten, dass Konsequenzen unumgänglich seien und man eine professionelle Entscheidung habe treffen müssen. So erklärt die Vereinsleitung den Entscheid. Nur: Dieser Entscheid ist voreilig. Dass die letzten Spiele schlecht waren, bestreitet niemand. Aber die Schuld nur auf Wicky zu schieben, zeigt, wie blank die Nerven bei der Vereinsführung um Marco Streller und Bernhard Burgener liegen.

Wicky hatte ein Kader zur Verfügung, das seit seinem Antritt immer schwächer wurde. Der neuste Ausverkauf war der Gipfel einer Entwicklung, die ihm missfiel. Vor einem Jahr war Wicky die Traumlösung. In der jetzigen Panik fliegt er als Erster. Die Kommunikation des FCB besteht darin, sämtliche Medientermine abzusagen. In solchen Momenten muss ein Präsident hinstehen. Aber er verkriecht sich. Es ist erschreckend, wie instabil sich der FCB präsentiert. Das Gesicht des neuen Konzeptes zu entlassen, ist nicht mutig. Es ist der letzte Versuch, dieses Konzept zum Erfolg zu bringen. Vor allem auf nationaler Ebene. Funktioniert dies nicht, verliert Streller nicht nur sein Standing, sondern womöglich als Nächster seinen Job. Nun hat er das Messer am Hals.

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