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St.Otmars Handballer müssen gewinnen, sonst ist die Saison vorbei

Der St.Galler NLA-Verein empfängt am Dienstagabend um 20.15 Uhr in der Kreuzbleiche den BSV Bern zum vierten Aufeinandertreffen des Playoff-Viertelfinals. Verliert St.Otmar, ist die Saison zu Ende.
Ives Bruggmann
Auf eine zupackende Defensive St.Otmars kommt es am Dienstagabend an. (Bild: Urs Bucher/ TAGBLATT)

Auf eine zupackende Defensive St.Otmars kommt es am Dienstagabend an.
(Bild: Urs Bucher/ TAGBLATT)

Am Ostersamstag zeigten St.Otmars Handballer ihr Auswärtsgesicht: Wie so oft in dieser Saison gelang es den St.Gallern nicht, in fremder Halle zu überzeugen. Die Defensive war zu instabil. St.Otmar gelang es zu keinem Zeitpunkt den BSV Bern in Bedrängnis zu bringen. So verloren die St.Galler am Ende deutlich 31:35 (15:19) und befinden sich damit im vierten Aufeinandertreffen von heute um 20.15 Uhr in der Kreuzbleiche unter Druck. Das Team von Spielertrainer Bo Spellerberg muss gewinnen, um das entscheidende fünfte Spiel zu erzwingen.

Die Devise für die Partie von heute ist eindeutig: St.Otmar muss die Defensive schleunigst wieder stabilisieren, um überhaupt eine Chance auf den Sieg zu haben. Ähnlich wie das im Heimspiel beim 32:21 gelang. «Wir müssen in der Verteidigung wieder härter an den Mann gehen», sagte St.Otmars Kreisläufer Benjamin Geisser nach der zweiten Niederlage in Bern. Manchmal fehle jedoch nur wenig, um das Glück auf seine Seite zu zwingen. «Schnell abhaken», lautete Geissers Vorgabe.

Stevic gewinnt Taktik-Duell

In einer Playoff-Serie geht es immer wieder darum, den Gegner auch auf taktischer Ebene vor neue Herausforderungen zu stellen. In dieser Hinsicht hatte Berns Trainer Aleksandar Stevic zwischen dem zweiten und dritten Spiel die richtigen Schlüsse gezogen. Mit Änderungen im Aufbau stellte er die St.Galler Defensive vor neue Probleme, die sie bis zum Ende der Partie nicht lösen konnten. Auch die Goalies Aurel Bringolf und Jonas Kindler schafften es nicht, das Spiel an sich zu reissen. «Die taktischen Änderungen haben sich ausbezahlt», sagte Berns Jakub Szymanski. Der ehemalige Rückraumspieler St.Otmars war am Samstagnachmittag in der Arena in Gümligen der überragende Mann und erzielte am Ende zehn Treffer. Für ihn seien die Partien gegen St.Otmar etwas Spezielles, vor allem jene in der Kreuzbleiche. «In meinem Alter spüre ich keinen Druck mehr. Ich versuche einfach mein Bestes», sagte der 36-Jährige. Das sei auch etwas, was er den jüngeren Spielern mit auf den Weg gebe. «Sie sollen befreit aufspielen.»

Defensive als Basis

Die Berner kommen jedenfalls mit einer Menge Selbstvertrauen nach St.Gallen. «Wir wissen, was funktioniert und was nicht», sagt Szymanski. Auf Seiten St.Otmars wird Spielertrainer Spellerberg nach dem Videostudium wohl einige Änderungen vornehmen müssen. Im Sechs-gegen-Sechs wirkten die St.Galler gegen den BSV in den bisherigen Aufeinandertreffen ein wenig ratlos. Wohl auch deshalb liess Spellerberg häufig mit einem zusätzlichen Feldspieler agieren. Doch die Grundvoraussetzung für einen Erfolg bildet ohnehin eine funktionierende Defensive.

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