Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

St.Otmar verzückt das Publikum im ersten Playoff-Heimspiel und deklassiert Bern

Die St.Galler Handballer gewinnen das zweite Spiel des NLA-Viertelfinals gegen den BSV Bern deutlich mit 32:21 (11:12). Vor allem die Defensive steigert sich im Vergleich zur ersten Partie.
Ives Bruggmann
Andrija Pendic war in der Offensive St.Otmars der überragende Mann. (Bild: Urs Bucher/TAGBLATT)

Andrija Pendic war in der Offensive St.Otmars der überragende Mann.
(Bild: Urs Bucher/TAGBLATT)

Noch nie in dieser Saison sind die Zuschauer so zahlreich in der Kreuzbleiche erschienen. 1850 waren es im ersten Playoff-Heimspiel gegen Bern. Der Verein hatte zum Playoff-Auftakt freien Eintritt gewährt. Und dieser Schachzug sollte sich auszahlen an diesem Abend – für beide Seiten. Einerseits präsentierte sich St.Otmar – vor allem in der zweiten Halbzeit – in Bestform, anderseits peitschte das Publikum die St.Galler Handballer nach vorne.

Am meisten Applaus erntete Goalie Aurel Bringolf – zu recht. Er brachte die Berner gleich reihenweise zur Verzweiflung. Am Ende waren es
16 Paraden und eine Abwehrquote von fast 50 Prozent. In der ersten Halbzeit hatte ihm sein Gegenüber Edin Tatar noch die Show gestohlen, in dem er zu Beginn überragend hielt und auch zwei Penaltys entschärfte. Je länger die Partie dauerte, desto besser kam der Schweizer Nationalgoalie Bringolf ins Spiel. Er gewann das Goalieduell am Ende deutlich und setzte in der entscheidenden Phase nach der Pause zur Kür an.

Defensive hält Partie offen

Unterstützt wurde der Torhüter von einer beherzt zupackenden Defensive um Abwehrchef Frédéric Wüstner. Vor allem in der ersten Halbzeit, als es in der Offensive noch nicht reibungslos lief, sprang die Abwehr in die Bresche und hielt das Spiel offen. St.Otmar gelang es vor allem, die Kreise von Matthias Gerlich und Jakub Szymanski einzudämmen. So verpasste es Bern, die Schwächephase der St.Galler zu Beginn, als sie nur zwei Tore in zehn Minuten erzielten, auszunutzen.

Der Start in die zweite Halbzeit gelang St.Otmar nach Wunsch. Die ersten vier Treffer gingen auf das Konto der St.Galler und Bringolf zeigte eine Parade nach der anderen. In dieser Phase strotzte vor allem St.Otmars Regisseur Andrija Pendic vor Spielfreude. Er ging vermehrt selbst in den Abschluss und reüssierte am Ende in 11 von 13 Versuchen. In der Schlussphase tankten die St.Galler Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben gegen Bern. Dominik Jurilj deutete sein Potenzial als Distanzschütze an, Topskorer Severin Kaiser stellte seine Qualitäten im Gegenstoss unter Beweis. Ausgerechnet Spielertrainer Bo Spellerberg war der einzige Akteur St.Otmars mit einer Wurfquote von unter 50 Prozent.

Am Samstag in Bern

St.Otmar dürfte somit mit frischem Selbstvertrauen in Bern antreten. Am Samstag um 16 Uhr gastieren die St.Galler in der Arena in Gümligen. Die Ausgangslage ist eindeutig: Wer das nächste Spiel gewinnt, der hat den ersten Matchball, um die Serie für sich zu entscheiden. Das Traumszenario für St.Otmar wäre natürlich, mit einem Sieg nach St.Gallen zurückzukehren und in der Kreuzbleiche vor zahlreichem Publikum den Matchball zu verwerten. Werbung in eigener Sache haben sie an diesem Donnerstag schon einmal betrieben.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.