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St.Otmar verliert in der Nationalliga A der Handballer auswärts bei Pfadi Winterthur 29:32

Die St.Galler beziehen ihre zweite Saisonniederlage vor allem, weil ihre Fehlerzahl zu hoch war.
Fritz Bischoff
Benjamin Geisser erzielte vier Treffer vom Kreis aus. (Archivbild: Michel Canonica)

Benjamin Geisser erzielte vier Treffer vom Kreis aus. (Archivbild: Michel Canonica)

Es war eine mutige, präsente und kämpferische Einstellung, mit der St.Otmar nach der deutlichen 32:40-Niederlage vor einer Woche bei den Kadetten Schaffhausen in seiner vierten Meisterschaftspartie gegen Pfadi Winterthur das Geschehen anging. Da war kein Respekt vor dem noch immer ungeschlagenen Gegner auszumachen. Coach Andy Dittert sagte:

«Die Mentalität hat mir heute gefallen.»

Defensiv passten die Abstimmungen bei seinen Spielern und offensiv konnte mit einem schnellen Spiel der erforderliche Druck aufgebaut werden. Die Zürcher suchten und fanden ihren Erfolg immer wieder in einer sehr schnellen Angriffsauslösung und verwirrten damit die St.Galler, die jeweils zu viel Zeit benötigten, um sich zu organisieren.

Trotzdem blieb das Geschehen offen und der Spielverlauf damit spannen. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit gelang es Pfadi Winterthur, eine gewisse Überlegenheit aufzubauen. Begründet war dies in einer immer härteren und auch offensiveren Verteidigungsarbeit. Dies bereitete St.Otmar Schwierigkeiten, um sein Offensivspiel weiter geordnet und zielgerichtet gestalten zu können. So gingen die Gastgeber mit einer 15:12-Führung in die Pause.

Mit sieben Feldspielern den Erfolg gesucht

Die taktischen Konsequenzen aus dem Ende der ersten Halbzeit waren in der zweiten Halbzeit, dass St.Otmar nun mehrheitlich mit sieben Feldspielern angriff und seinen Torhüter jeweils auf die Auswechselbank beorderte. So konnte das Heimteam in seiner Verteidigungsarbeit vermehrt wieder in Schwierigkeiten gebracht werden.

Wohl führten die Pfader nach 48 Minuten 27:21, doch war die Partie damit noch nicht endgültig entschiede. Die St. Galler kämpften weiter, gaben nicht auf. Doch es war am Ende ihr eigenes Unvermögen, das sie stoppte. Die Fehlerzahl war erschreckend hoch. Mit insgesamt 18 Fehlpässen oder technischen Fehlern ist kein Spiel zu gewinnen.

Spellerberg verzeichnet sieben Fehler

Insbesondere Spielertrainer Bo Spellerberg erwischte diesbezüglich einen schlechten Tag, hatte er doch sieben Fehler zu verzeichnen. Ein andere Makel in seinem Spiel war, dass er selber den Torwurf bei aufgelegten Möglichkeiten zu wenig suchte. Den Druck, den er mit seiner Wendigkeit auf das Tor der Winterthurer erzeugte, war effizient und auch mitverantwortlich für die zahlreichen Anspiele an den Kreis, die auch zu Toren führten. Deren vier Treffer erzielte Benjamin Geisser vom Kreis aus. Er fand auch Gründe für das schliessliche Scheitern gegen Pfadi. «In der Offensive agierten wir einerseits zu ungenau, wollten anderseits zu oft den Abschluss zu perfekt machen. Das passte nicht.»

Doch am Ende war es nicht die Angriffsleistung der St.Galler, die die Zürcher zum verdienten Sieger machte. Es war die Deckungsarbeit, die gegen die Gäste sprach. «Wir haben dem Gegner zu viele einfach Tore zugestanden und auch phasenweise unseren defensiven Spielplan nicht umgesetzt», verriet Benjamin Geisser, der aber doch auch hervorhob, dass in der Gesamtbilanz die Partie im Vergleich zur Kanterniederlage gegen Schaffhausen ein deutlich verbesserter Auftritt war. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen zum Auftakt in die neue Saison ist St.Otmar auf den 6. Platz zurückgefallen.

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