St.Otmar rückt vor

HANDBALL. Der diesjährige Playoff-Finalist St.Otmar St.Gallen kommt immer besser in Fahrt. Die Ostschweizer fertigten GC Amicitia Zürich zu Hause 33:19 ab und verbesserten sich in der Tabelle vom sechsten auf den zweiten Platz.

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Mit neun Treffern der Beste bei Otmar: Tomas Babak (links) gegen GCs Mario Jelinic. (Bild: Michel Canonica)

Mit neun Treffern der Beste bei Otmar: Tomas Babak (links) gegen GCs Mario Jelinic. (Bild: Michel Canonica)

Nach der ersten Halbzeit hatte in St.Gallen nichts auf einen Kantersieg hingedeutet, führten die Gastgeber doch lediglich 12:10. Die Pause tat dann GC Amicitia aber nicht gut, nach dem 11:13 (34.) gelang den Stadtzürchern bis zum 12:22 (44.) kein Tor mehr. Damit gab es über den Ausgang der Partie keinen Zweifel mehr. Tomas Babak zeichnete sich bei St.Otmar als neunfacher Torschütze aus.

Bern gelingt Befreiungsschlag
Am Samstag war dem BSV Bern Muri nach drei Niederlagen aus den ersten vier NLA-Spielen ein Befreiungsschlag gelungen. Vor eigenem Publikum wurde der Tabellensechste RTV Basel mit 32:16 deklassiert. Wegbereiter zum Sieg war Keeper Dragan Marjanac. Bis zu seiner Auswechslung in der 48. Minute realisierte der Serbe 16 Paraden. Die Berner erwiesen sich in der Abwehr als sehr kompakt. Bei Basel enttäuschten dagegen vorab auch die erfahreneren Spieler.

Gossau bezwingt Stäfä
In der zweiten Partie vom Samstag gab es ebenfalls einen deutlichen Heimsieg. Gossau bezwang Lakers Stäfa im Duell der Tabellenletzten 27:20. Nach neun Minuten führten die Gastgeber schon 5:1. Der linke Flügel Andreas Wild war mit neun Treffern der erfolgreichste Werfer bei den St.Gallern. Stäfa bleibt derweil als einziges NLA-Team ohne Punktgewinn. Ansonsten geht es hinter dem verlustpunktlosen Leader Kadetten Schaffhausen äusserst knapp zu und her. St. Otmar (2.) und Fortitudo (9.) trennen nur zwei Punkte. (sda)