Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

St.Otmar gewinnt in der Nationalliga A der Handballer beim BSV Bern 29:26 und verbessert sich auf den 5. Platz

Fritz Bischoff
Dominik Jurilj von St. Otmar zeigte eine starke Leistung. (Archivbild: Hanspeter Schiess)

Dominik Jurilj von St. Otmar zeigte eine starke Leistung. (Archivbild: Hanspeter Schiess)

Es war ein nahezu perfekter Start, den St. Otmar in Gümligen gegen den BSV Bern in seinem fünften Nationalliga A-Spiel der Saison erwischte. Nicht weil Rares Jurca nach 78 Sekunden die St. Galler mit dem ersten Treffer der Partie in Führung brachte, sondern weil die Gäste nach etwas mehr als zehn Spielminuten schon 8:3 in Führung lagen. Praktisch jeder Angriff konnte mit einem Tor abgeschlossen werden. Die Berner waren vom Spiel des Gegners überfordert. Defensiv agierte St.Otmar kompakt, die Absprachen stimmten und Aurel Bringolf im Tor zeigte eine starke Leistung.

Nachlassen der St.Galler


Doch die Anfangsphase war den St.Gallern offensichtlich zu einfach verlaufen. Mit zunehmender Spieldauer liess die Konzentration in der Verteidigungsarbeit, aber auch bei den Abschlüssen nach. Dazu kam, dass sich auch die Fehler häuften. Dies spielte dem BSV Bern in die Hände, der nun immer besser ins Spiel fand, beim 8:9 in der 18. Minute den Anschlusstreffer erzielte und beim 10:10 nach 20 Minuten gar zum Ausgleich kam. Bis zur Pause (13:14) verlief das Geschehen dann ausgeglichen, wobei das Heimteam auch von den zahlreichen gegen die St.Galler verhängten Zweiminutenstrafen profitieren konnte.

Steigerung nach der Pause zum verdienten Sieg

Zu Beginn der 2. Halbzeit gelang dem BSV Bern der Ausgleich zum 14:14. Zur Führung reichte es aber nicht. Diese holte sich St. Otmar zurück und baute sie bis zur 45. Minute auf vier Treffer (20:24) aus. Doch die Vorentscheidung war damit nicht gefallen. Wie schon in der 1. Halbzeit konnte die Kadenz nicht hochgehalten werden. Fehler und eine abermals schlechte Wurfausbeute eröffneten den Bernern das Spielgeschehen wieder ausgeglichen zu gestalten, ja ihren Rückstand wieder zu verkleinern, um in der 51. Minute beim 23:24 den Anschlusstreffer zu erzielen. Dies war für den St. Galler Coach Andy Dittert der Augenblick für ein Timeout, um seinen Spielern die Marschrichtung für die verbleibende Spielzeit klar zu machen. Seine Intervention verfehlte die erhoffte Wirkung nicht. Sein Team legte wieder drei Treffer (23:26) vor. Der finale Grundstein war gelegt, um in der spannenden und hektischen Schlussphase den 26:29-Auswärtssieg sicherstellen zu können. Dank dem dritten Saisonerfolg hat sich St.Otmar in der Rangliste auf den 5. Platz verbessert, ist damit punktgleich mit dem Dritten Kadetten Schaffhausen und dem Vierten Wacker Thun.

Starke Rückraumlinie

Der Sieg gegen den BSV Bern ist trotz schwankender Leistungskonstanz das Produkt einer geschlossenen Teamleistung. Auffallend war der starke Auftritt der Rückraumspieler, die 23 der 29 Tore erzielten. Mit neun Treffern aus neun Abschlüssen zeigte sich Dominik Jurilj besonders treffsicher. «Der Gegner ermöglichte mir immer wieder gute Situationen für Abschlüsse. Wir waren auf die Defensive der Berner sehr gut vorbereitet. Dies hat mir zur hundertprozentigen Wurfausbeute auch geholfen», führte der 201 cm grosse Rechtshänder aus.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.