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«Mit Kopf, Herz und Publikum»: St.Otmar gewinnt dank eines Tors in der letzten Sekunde gegen Suhr Aarau 30:29

Nachdem Otmar über lange Zeit des Spiels im Rückstand liegt, kämpft es sich in den Schlussminuten zurück und erzielt durch Rares Jurca den Siegestreffer eine Sekunde vor Ablauf der Partie.
Sarina Bischoff
Der rumänische Internationale Jurca Rares zieht für St.Otmar ab, schliesslich hat Suhr Aarau das Nachsehen. Ein geglückter Torschuss macht den Unterschied. (Bild: Michel Canonica)

Der rumänische Internationale Jurca Rares zieht für St.Otmar ab, schliesslich hat Suhr Aarau das Nachsehen. Ein geglückter Torschuss macht den Unterschied. (Bild: Michel Canonica)

Im dritten Heimspiel der NLA-Saison wollte St.Otmar seinen dritten Sieg, um so weiterhin einen der vordersten Tabellenplätze zu belegen. Mit dem 30:29-Sieg gelang dies den St.Gallern, wenn auch äusserst knapp. Der letzte und entscheidende Treffer erzielte Rares Jurca erst eine Sekunde vor dem Ende, nachdem der Ball von Andrija Pendics Wurf vom Pfosten direkt in seine Hände prallte. «Das haben wir im Timeout zuvor so geplant», scherzte Jurca nach dem Spiel.

Nach einem so engen Ausgang und gar einem Sieg sah es in der Kreuzbleiche-Halle lange Zeit nicht aus, denn die Ostschweizer konnten bis in die 53. Minute lediglich zweimal kurz die Führung übernehmen, rannten ansonsten aber einem Rückstand von bis zu fünf Toren (14:19) nach. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase in welcher sowohl Otmar als auch Suhr Aarau sich in der Offensive schwertaten und in der Defensive von Ballverlusten des Gegners profitierten, liessen die St.Galler nach, während die Gäste weiterhin die Fehler ausnutzten.

Mangelnde Chancenauswertung

Das Heimteam hatte vor allem mit der mangelnden Ausbeute der 100%igen Möglichkeiten zu kämpfen. So scheiterten die Otmärler gleich reihenweise alleine an Dragan Marjanac. Auch waren die insgesamt neun Fehlpässe, die die Aargauer in schnelle Tore ummünzten, zu viel. Hinzu kam, dass die Gäste sehr geduldig spielten und darauf warteten, bis sich in der St.Galler Verteidigung Lücken« auftaten. Sie konnten zu leicht ihre Tore durch die Mitte erzielen», analysierte Jurca nach der Partie. Er sagt:

«Wir hatten einen Plan, aber diesen umzusetzen ist sehr schwierig, wenn der Gegner so gut agiert wie Suhr Aarau.»

Die Mühen der ersten Halbzeit waren auch zu Beginn der zweiten zu sehen und Otmar musste zusätzlich fünf Tore in Überzahl hinnehmen. Erst ab der 45. Minute steigerte es sich

Umkämpfte Schlussphase

Es schien, als erwachten die Spieler und Anhänger von Otmar rechtzeitig zur wichtigen Schlussphase. Nach dem Spiel resümierte Jurca die entscheidenden Minuten:

«Wir zeigten mehr Einsatz und Bereitschaft, unsere Deckung und unser Torhüter spielten besser und wir überstanden eine doppelte Unterzahl ohne Gegentreffer. Das half uns, das Spiel zu drehen.»

So gingen die Ostschweizer sieben Minuten vor dem Ende erstmals wieder in Führung (26:25). In der Folge begannen die Aargauer etwas Nerven zu zeigen und konnten aus der angesprochenen doppelten Überzahl lediglich einen technischen Fehler und einen misslungenen Wurf aufs leere Tor verbuchen. Otmar hingegen war gestärkt und kämpfte nun mit «Kopf, Herz und Publikum», wie Jurca meinte, um die beiden Punkte, dank welchen es nun punktgleich mit Schaffhausen und Kriens-Luzern zu den ersten Verfolgern von Pfadi Winterthur zählt.

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