Stocklasa für den Nachwuchs

Martin Stocklasa, dessen Vertrag als Spieler beim FC St. Gallen im Sommer ausläuft, arbeitet künftig bei Future Champs Ostschweiz. Dort übernimmt er eine Führungsrolle in der Ostschweizer Talentförderung.

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Martin Stocklasa wird vom Profispieler zum Nachwuchsprofi. (Bild: Urs Jaudas)

Martin Stocklasa wird vom Profispieler zum Nachwuchsprofi. (Bild: Urs Jaudas)

FUSSBALL. Auch nach seinem Rücktritt als Profi bleibt der Liechtensteiner Martin Stocklasa dem Ostschweizer Fussball erhalten. Im Junioren-Förderprogramm Future Champs Ostschweiz (FCO) wird er den Posten als «Leiter Préformation» der beiden Stützpunkte St. Gallen und Wil übernehmen. Das Nachwuchsprojekt, welches im Jahr 2010 ins Leben gerufen wurde, ermöglicht Fussballtalenten aus der ganzen Ostschweiz eine einheitliche Ausbildung in professionellen Strukturen. Dahinter stehen neben dem Ostschweizer Fussballverband die Proficlubs FC St. Gallen und FC Wil.

Wegbereiter für die Jungen

In den Aufgabenbereich des 35jährigen Liechtensteiners fallen gemäss Mitteilung des FC St. Gallen die Leitung und Koordination des Nachwuchses sowie die Umsetzung der Spielphilosophie der Jugendmannschaften von der U11 bis zur U15. Der Aufgabe blickt Stocklasa optimistisch entgegen. «Für mich ist das eine tolle Möglichkeit, mich nahtlos nach der aktiven Karriere im Nachwuchs einzubringen», wird er in der Mitteilung zitiert.

Eine bewegte Laufbahn

Der ehemalige Innenverteidiger blickt auf eine 17 Jahre lange Profikarriere zurück. Der gebürtige Grabser begann seine Laufbahn bei Eschen-Mauren. Weitere Stationen waren Vaduz, Kriens und FC Zürich – mit der er Cupsieger wurde –, ehe er im Sommer 2006 zu Dynamo Dresden wechselte. Zwei Jahre später zog es den fünffachen Liechtensteiner Fussballer des Jahres weiter nach Österreich, wo er mit dem SV Ried den Cup gewann. Im Sommer 2011 stieg Stocklasa mit dem FC St. Gallen in die Super League auf. Für die liechtensteinische Nationalmannschaft erzielte er in 113 Länderspielen fünf Tore. (ab)

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