Stiftung fordert mehr Geld vom Bund

Am 1. Juli dieses Jahres wurde mit der Stiftung Antidoping Schweiz (ADS) die nationale Antidoping-Agentur ins Leben gerufen. Die erste Bilanz fällt zwar positiv aus, mittelfristig braucht die Stiftung aber mehr Geld, um eine moderne und effiziente Dopingbekämpfung zu garantieren.

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Am 1. Juli dieses Jahres wurde mit der Stiftung Antidoping Schweiz (ADS) die nationale Antidoping-Agentur ins Leben gerufen. Die erste Bilanz fällt zwar positiv aus, mittelfristig braucht die Stiftung aber mehr Geld, um eine moderne und effiziente Dopingbekämpfung zu garantieren. Corinne Schmidhauser, die Präsidentin des Stiftungsrates, und Matthias Kamber, der erste Direktor von ADS, fordern vor allem eine grössere finanzielle Unterstützung durch den Bund. Das momentane Budget von 3,8 Millionen Franken wird nur mit 1,7 Millionen Franken von der öffentlichen Hand finanziert. 1,9 Millionen Franken fliessen von Swiss Olympic in die Stiftung, 200 000 Franken generiert ADS durch Kontrollen im Auftrag Dritter.

Um die Vorgaben der Welt-Antidoping-Agentur Wada auch in Zukunft zu erfüllen, rechnet Antidoping Schweiz ab 2009 mit einer Erhöhung des Budgets auf 5,3 Millionen Franken. Schmidhauser wünscht sich eine Verdoppelung des Beitrages des Bundes. Mit den derzeitigen finanziellen Möglichkeiten können nur gerade die internationalen Minimalanforderungen gedeckt werden. (si)

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