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St.Gallen geht ohne Kukuruzovic ins Spiel gegen den FC Luzern

Im Heimspiel gegen Luzern will sich der FC St.Gallen am Sonntag mit einem Sieg in der Tabellenspitze etablieren. Nicht dabei sein wird Stjepan Kukuruzovic, der wohl zum Challenge-League-Club Lausanne wechselt.
Ralf Streule
Der St. Galler Stjepan Kukuruzovic verabschiedet sich wohl in Richtung Genfersee. (Bild: Benjamin Manser)

Der St. Galler Stjepan Kukuruzovic verabschiedet sich wohl in Richtung Genfersee. (Bild: Benjamin Manser)

Wenn der FC St.Gallen am Sonntag um 16 Uhr den FC Luzern empfängt, kann Peter Zeidler fast aus dem Vollen schöpfen. Weder Gesperrte noch Angeschlagene hat der Trainer zu beklagen, abgesehen von den Langzeitverletzten Miro Muheim und Philippe Koch. Fehlen wird mit hoher Wahrscheinlichkeit aber Stjepan Kukuruzovic. Der Mittelfeldspieler, der im Sommer 2017 nach St.Gallen gekommen war, verlässt den Verein wohl in Richtung Lausanne, trotz laufenden Vertrags bis 2019. Am Genfersee trifft er wieder auf Trainer Giorgio Contini, unter dem er bereits in Vaduz und St.Gallen trainiert hatte. Medienberichte über den Wechsel Kukuruzovics wurden vom FC St.Gallen heute Freitag zwar nicht offiziell bestätigt. Nichts deutet aber darauf hin, das der Transfer noch platzen könnte.

Lukratives Angebot von Lausanne?

Die Lausanner, alimentiert vom Chemiekonzern Ineos und wohl mit einem mittleren Super-League-Budget von über zehn Millionen unterwegs, hatten bereits Ende der vergangenen Saison Interesse am 29-Jährigen gezeigt. Damals scheiterte der Wechsel aber noch. Gut möglich, dass Lausanne inzwischen ein lukrativeres Angebot vorgelegt hat. Peter Zeidler liess es sich an der Medienkonferenz am Freitag nicht nehmen, einen süffisanten Spruch zum "Schatz im Genfersee" zu machen, den die Lausanner offenbar gefunden hätten.

Dass Kukuruzovics Wechsel im Zusammenhang mit Trainer Giorgio Contini steht, liegt nahe. Kukuruzovic hatte seine ersten Fussballjahre im Nachwuchs des FC Thun verbracht, stand danach vier Jahre lang für den FC Zürich im Einsatz. Über das ungarische Team Ferencvaros kam er zum FC Vaduz, wo er mit Trainer Giorgio Contini von Beginn weg harmonierte. «Contini hat mir in Vaduz die Chance gegeben, wieder zu Spielpraxis zu kommen. Zudem mag ich seine Art, wie er Fussball spielen lässt», sagte Kukuruzovic damals.

Nebenrolle unter Peter Zeidler

Für St.Gallen hat Kukuruzovic in gut einem Jahr 34 Partien absolviert, dabei vier Tore erzielt. Der in Thun aufgewachsene Kroate war unter Contini beim FC St.Gallen praktisch immer von Beginn weg zum Einsatz gekommen. Unter Zeidler hatte Kukuruzovic eine Nebenrolle eingenommen. Nur im Spiel gegen Thun spielte er von Anfang an – traf damals aber gleich doppelt für die Ostschweizer.

«Wir hätten ihn gerne behalten.»

«Wir hätten ihn gerne behalten. Aber seinen Wunsch müssen wir akzeptieren», sagt Zeidler. «So ist das im Fussball.» So könne man den wohl anstehenden Wechsel als Chance betrachten für andere Akteure, sich im Mittelfeld zu präsentieren. Dass der Wechsel mit Kukuruzovics untergeordneten Rolle im St.Galler Team oder mit dem Verhältnis zum Trainer zu tun hat, denkt Zeidler nicht. «Wir verstanden uns bestens.»

Mit den Abgängen von Marco Aratore und Kukuruzovic dünnt sich das Mittelfeld des FC St.Gallen weiter aus. Was eine Chance für Tranquillo Barnetta sein dürfte, neben Dereck Kutesa, Majeed Ashimeru oder Vincent Sierro wieder vermehrt zu Einsätzen zu kommen.

Zeidler warnt vor Luzerner Qualität

Mit einem Sieg morgen gegen Luzern könnte sich der FC St. Gallen in der Spitzengruppe der Super League festbeissen. An der Medienkonferenz am Freitag zeigte sich Zeidler vorsichtig zuversichtlich. Die Tabellenlage verleite dazu, St. Gallen zu favorisieren. Wer die Spiele Luzerns bisher verfolgt habe, wisse aber: «Da ist viel Qualität im Team.» Seine Mannschaft sei auf gutem Weg, noch fehle es aber an Stabilität. Eher zurückhaltend waren bis am Freitagmittag auch die Anhänger. 9700 Tickets waren bis dahin verkauft.

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