Steigerungslauf bis zum 3:0

Mit einem 28:26, 25:16 und 25:18 über Aufsteiger Münchenbuchsee ist Volley Amriswil der Start in die neue NLA-Saison geglückt. Die Thurgauer blieben dabei aber klar unter ihren Möglichkeiten.

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Patrick Trachsel überwindet den suboptimalen Amriswiler Doppelblock Brühwiler/Augsburger. (Bild: Mario Gaccioli)

Patrick Trachsel überwindet den suboptimalen Amriswiler Doppelblock Brühwiler/Augsburger. (Bild: Mario Gaccioli)

volleyball. Startete Trainer Johan Verstappen mit Matthews (Pass), Kula (Aussen), Tomasik (Aussen), Dimitroff (Aussen), Augsburger (Mitte) und Rutishauser (Libero) im ersten Meisterschaftsspiel der neuen Saison, standen später mit Bär (Pass) und Brühwiler (Diagonal) bis zu drei Schweizer zwischenzeitlich auf dem Spielfeld.

Zeigte Amriswil im ersten Satz einen guten Start (8:4), wurde das Spiel danach diffus und nervös, was dem Gegner Auftrieb verlieh. In dieser Phase verletzte sich Nelson Dimitroff leicht und wurde danach geschont.

Zum Einsatz kam der ebenfalls angeschlagene Roman Brühwiler, weil Diagonal Franklin Garcia aus Venezuela aus lizenzrechtlichen Gründen noch nicht für Amriswil spielberechtigt war. Der Brasilianer Kula setzte dann aber mit einem Service-As den Schlusspunkt des ersten Durchgangs zum 28:26.

Stabiler im zweiten Satz

Das Team aus Amriswil servierte in der Folge wieder besser, zeigte eine stabilere Leistung am Block und wirkte in der Annahme konzentrierter, was sich sofort auf den Spielverlauf auswirkte (6:8, 16:12, 22:14, 25:16).

Beim Stand von 8:2 im dritten Satz kam Passeur Marco Bär ins Spiel. Und bei 16:10 kam der junge Amerikaner Lipsitz für Augsburger in der Mitte. Miroslav Tomasik verwertete den ersten Matchball zum 25:18. «Wir sind wacklig in die Partie gestartet, die Jungs wollten zu viel und liessen die Routine etwas vermissen. Noch können wir die guten Trainingsleistungen im Spiel nicht umsetzen.»

Schwieriges Auswärtsspiel

«Das braucht noch etwas Geduld», äusserte sich Johan Verstappen am Ende des Auftaktspiels. Ein stärkerer Prüfstein wartet nun am 9. Oktober auswärts in Lausanne. (dj)

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