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Stefan Reichmuth gewinnt historische WM-Bronzemedaille

Der Freistil-Ringer Stefan Reichmuth aus Grosswangen gewinnt an den Weltmeisterschaften im kasachischen Nursultan im Limit bis 86 kg sensationell die Bronzemedaille.
Grenzenloser Jubel bei Stefan Reichmuth. (Bild: Aleksandar Djorovic/freshfocus, Astana, 21. September 2019)

Grenzenloser Jubel bei Stefan Reichmuth. (Bild: Aleksandar Djorovic/freshfocus, Astana, 21. September 2019)

(sda) Der 25-jährige Luzerner sorgte damit für die grösste Erfolgsmeldung im Schweizer Ringen seit 35 Jahren.

Im Kampf um eine der beiden Bronzemedaillen schlug Reichmuth den Kolumbianer Carlos Mendez mit 3:0 Punkten. Reichmuth kontrollierte den Kampf souverän und lag nach der ersten Runde dank zwei Einerwertungen 2:0 in Führung. In den zweiten drei Minuten beförderte er den Kolumbianer noch einmal aus der Kampfzone, womit er die Führung auf 3:0 ausbaute. Diesen Vorsprung brachte Reichmuth problemlos über die Zeit.

Der Willisauer sorgte damit für den wertvollsten Erfolg eines Schweizer Ringers seit dem Bronze-Gewinn von Hugo Dietsche bei Olympia 1984 in Los Angeles. Seit jenem Medaillengewinnen von Hugo Dietsche gab es an Elite-Welttitelkämpfen keinen Schweizer Podestplatz mehr.

Schon am Vortag hatte Stefan Reichmuth der Schweiz mit dem Einzug in den Halbfinal einen Olympiaquotenplatz für Tokio 2020 gesichert. «Das war mein Ziel, und daran hatte ich immer geglaubt», sagte Reichmuth. Reichmuth gewann am Samstag alle drei Vorrunden-Kämpfe und war erst im Halbfinal dem Inder Deepak Punia mit 2:8 nach Punkten unterlegen.

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