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STATEMENT: Pistolen-Präsident entschuldigt sich

Der Präsident von Paok Saloniki, Iwan Savvidis, stürmte am Sonntag beim Spitzenspiel der griechischen Liga zwischen seiner Mannschaft und AEK Athen den Platz. Dabei trug er eine Waffe. Nun entschuldigt sich Savvidis für sein Handeln.
Julien Oberholzer (sda)
Iwan Savvidis (rechts) betrat den Platz mit einer Waffe. (Bild: EPA)

Iwan Savvidis (rechts) betrat den Platz mit einer Waffe. (Bild: EPA)

Zwei Tage nach seinem Revolverauftritt auf dem Fussballfeld hat der Besitzer des griechischen Erstligisten Paok Saloniki, Iwan Savvidis, sich offiziell entschuldigt. Er habe so emotional reagiert, weil es widersprüchliche Entscheide des Schiedsrichters gegeben habe. «Glauben Sie es mir, ich hatte nicht die Absicht, mit den Schiedsrichtern oder den Gegnern zu streiten, und ich habe eindeutig niemanden bedroht.» Erste Konsequenzen zieht sein Handeln bereits nach sich: Der Verband Europäischer Fussballvereine (ECA) hat Paok Saloniki suspendiert. Die Entscheidung sei einstimmig gefallen. Der Verband wies darauf hin, dass er sich nach seinen Statuten dafür einsetzt, nicht nur die Integrität und Regeln der Wettbewerbe zu schützen, sondern auch sportliche Werte und Prinzipien.

Weltverband könnte noch eingreifen

Die griechische Regierung hatte am Montag die Meisterschaft unterbrochen, nachdem Savvidis am Tag zuvor beim Spitzenspiel der höchsten Fussballliga des Landes zwischen Paok Saloniki und AEK Athen mit einer Pistole an seinem Gürtel auf das Spielfeld gegangen war. Savvidis wollte gegen die Annullierung eines Tores seiner Mannschaft wegen Abseits protestieren. Der Schiedsrichter unterbrach das Spiel daraufhin. Als er wieder anpfeifen wollte, weigerten sich die Spieler von Athen, weiterzuspielen. Die Fifa hat den Auftritt von Savvidis verurteilt und «angemessene Massnahmen» gefordert. «Wenn die zuständigen Institutionen keine angemessenen Schritte unternehmen, um jegliche Art von Gewalt auszumerzen (. . .), wäre die Fifa verpflichtet, den Fall der Verbandskommission zu übertragen», hiess es weiter. Diese könne die Suspendierung des griechischen Fussballverbandes verhängen. Auch die Uefa verurteilt das Geschehene.

Julien Oberholzer (SDA)

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