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STARTELF: So muss die Schweiz auflaufen

Seferovic oder doch Derdiyok im Sturm? Die Innenverteidigung mit Elvedi und Schär? Ein Debütant oder doch eher ein Routinier im Mittelfeld? Wir sagen Ihnen, wie die Schweizer Nati am Donnerstagabend auflaufen soll.
Tim Naef
Bild: Selina Buess

Bild: Selina Buess

Machen wir uns nichts vor, Andorra ist ein Fussballzwerg. Das soll aber nicht heissen, dass die besten Kräfte geschont werden wollen. Zu wichtig sind die drei Punkte im Kampf um den Gruppensieg gegen Europameister Portugal. Deshalb - und im Hinblick auf ein funktionierendes Team im Spiel gegen Lettland - wird und muss Nati-Coach Vladimir Petkovic sein bestmögliches Team aufstellen.

Hier die Tagblatt-Aufstellung für das Spiel gegen Andorra im Kybunpark:

Bild: Selina Buess

Bild: Selina Buess




TOR:
Yann Sommer.Zwar sind Roman Bürki und Marvin Hitz echte Alternativen, an Sommer kommen sie aber nicht vorbei. Mit seiner Erfahrung und Ruhe ist er für die Nati unverzichtbar. Zudem ist er mit seinem Club Borussia Mönchengladbach gut in die Saison gestartet.

ABWEHR:
Nico Elvedi: Ist bei Gladbach gesetzt. Er spielt zwar bei den Fohlen meist als rechter Aussenverteidiger, fühlt sich aber auch in der Mitte wohl. Mit Blick auf die WM sollte ihm Petkovic Spielpraxis als Innenverteidiger geben.

Fabian Schär: Der Wiler hat bei Deportivo La Coruna zurück in die Startelf gefunden. Bei Standards und mit seiner starken Spieleröffnung kann er gegen einen tiefstehenden Gegner Gold wert sein. Zudem hat Petkovic keine wirklichen Alternativen.

Michael Lang:Der Ostschweizer ist einer der Leistungsträger bei Serienmeister Basel. Lang hat zwar mit Stephan Lichtsteiner einen harten Konkurrenten auf der Position des Rechtsverteidigers, will man aber für die WM planen, muss der jüngere Lang in die Startelf.

Ricardo Rodriguez ist auf der linken Abwehrseite gesetzt. Sowohl defensiv als auch offensiv einer der besten Aussenverteidiger der Welt. Mit seinem neuen Verein, der AC Milan, ist er fulminant in die Saison gestartet.

MITTELFELD:
Granit Xhaka: Der teuerste Schweizer ist gesetzt. Obwohl er mit dem Arsenal FC gerade eine schwierige Phase durchmacht, kann die Nati auf seine Spielübersicht und langen Bälle nicht verzichten.

Denis Zakaria: Der Neo-Gladbacher ist die Zukunft im Schweizer Mittelfeld. Der heutige Gegner bietet Petkovic die perfekte Möglichkeit, den 20-Jährigen in die Mannschaft zu integrieren.

Blerim Dzemaili: Der Nordamerika-Legionär bringt die nötige Erfahrung in das ansonsten junge Team. Zudem erlebt er bei Montreal Impact seinen zweiten Frühling. 16 Skorerpunkte in zehn Spielen sprechen für sich.

Xherdan Shaqiri: Das Sorgenkind der Schweizer Nationalmannschaft. Bei Stoke, seinem Stammverein, wird er immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen. Die Nati-Spiele sind für ihn die perfekte Möglichkeit, Spielpraxis und Selbstvertrauen zu sammeln. Zudem ist er der einzige Schweizer Spieler, der ein Spiel im Alleingang entscheiden kann.

Admir Mehmedi: Der Winterthurer ist meist nicht der auffälligste Spieler auf dem Feld. Was aber viele nicht sehen: seine Arbeit ohne Ball. Er schafft mit seinen Laufwegen immer wieder Räume für seine Mitspieler. Zudem hat er im Bundesliga-Eröffnungsspiel gegen die Bayern gezeigt, dass er weiss, wo das Tor steht.

STURM:
Haris Seferovic: Wenn es dem schweizerisch-bosnischen Doppelbürger läuft, ist er der gefährlichste Stürmer der Schweiz. Und es läuft ihm. Nach seinem Wechsel zu Benfica Lissabon hat er in fünf Pflichtspielen bereits vier Tore erzielt.

Heute Abend trifft die Schweizer Nationalmannschaft im Kybunpark auf Andorra. (Bild: Freshfocus)

Heute Abend trifft die Schweizer Nationalmannschaft im Kybunpark auf Andorra. (Bild: Freshfocus)

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