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START: FC Wil möchte 14 Spieler loswerden

Als eines der letzten Teams der Swiss Football League hat der FC Wil gestern das Training für die Rückrunde aufgenommen. Mit dabei war auch der Champions-League-erprobte Offensivspieler Adrian Nikci. Der 35-Mann-Kader soll deutlich reduziert werden.
Beim gestrigen Trainingsauftakt des FC Wil waren 26 Feldspieler und zwei Goalies dabei. Der Kader soll sich verkleinern. (Bild: Urs Bucher)

Beim gestrigen Trainingsauftakt des FC Wil waren 26 Feldspieler und zwei Goalies dabei. Der Kader soll sich verkleinern. (Bild: Urs Bucher)

Im Verlauf der knapp einmonatigen Vorbereitungsphase wird der FC Wil fünf Freundschaftsspiele bestreiten – unter anderem gegen die Grasshoppers und Lugano am gleichen Wochenende. Danach folgen 18 weitere Partien mit Testspielcharakter. Denn seit Wohlen vergangene Woche angekündigt hat, hinsichtlich der nächsten Saison keine Lizenz für die Challenge League zu beantragen, hat sich der Abstiegskampf für den Tabellenletzten aus Wil erledigt. Aus einem «Marathonlauf bis zur letzten Runde», wie es Trainer Konrad Fünfstück während der Vorrunde gebetsmühlenartig wiederholte, wurde ein vollendeter Halbmarathon.

Planungen für die nächste Saison laufen

Für die neue Wiler Vereinsführung um Präsident Maurice Weber kommt diese veränderte Ausgangslage nicht ungelegen. Statt bis zuletzt um den Klassenerhalt kämpfen zu müssen, kann bereits jetzt die Kaderplanung für die Saison 2018/2019 vorangetrieben werden. «Wir haben im Sturm und auf den Aussenbahnen punkto Qualität noch Potenzial und brauchen jemanden, der das Tor trifft», sagt Weber. Womöglich soll dies Adrian Nikci sein, der gestern beim Trainingsauftakt dabei war. Der ehemalige Spieler der Young Boys, von Zürich, Thun, Hannover, Nürnberg und Union Berlin spielte 2009 mit dem FC Zürich in der Champions League. Seit vergangenem Sommer ist er aber vereinslos. «Auch er wird unter dem Aspekt angeschaut, ob er uns nächste Saison helfen kann», sagt Weber.

Ansonsten steht der Wiler Winter im Zeichen der Kaderbereinigung, 14 Spieler sollen gehen. Fix ist, dass der Ende 2017 ausgelaufene Vertrag mit Roman Kienast nicht verlängert wird. Zudem soll mit Ivan Audino, David Roesler und Hrvoje Bukovski – alle noch mit einem hochdotierten Vertrag aus «türkischer» Zeit ausgestattet – eine Lösung ausserhalb des Vereins gefunden werden. Auch mit Christian Miesch, Valon Hamdiu, Ilaz Ilazi, Thomas Schiavano, Valentino Pugliese, Pascal Huber und Heroid Gjoshi wird nicht mehr geplant. Weitere drei Spieler sollen den Club verlassen. Gerne verlängern würde Weber mit Roberto Alves, dessen Leihvertrag mit den Grasshoppers ausgelaufen ist.

Simon Dudle

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