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Starkes Brüder-Gespann

Die Gebrüder Daniel und Martin Hubmann aus Eschlikon überzeugten an den Schweizer OL-Meisterschaften im Sprint mit den Rängen zwei und sechs.
Urs Huwyler
Gemeinsame Lagebesprechung: Daniel und Martin Hubmann. (Bild: Urs Huwyler)

Gemeinsame Lagebesprechung: Daniel und Martin Hubmann. (Bild: Urs Huwyler)

Orientierungslauf. Bei der Beantwortung der wichtigsten, häufigsten und spannendsten Frage nach den OL-Titelkämpfen im Aargauer Städtchen Bremgarten über die Sprintdistanz durfte Daniel Hubmann strahlen: «Ich hatte keine Schmerzen, konnte beschwerdefrei laufen. Ab heute sollte der Fuss kein Thema mehr sein», schloss der Eschliker die Akte «Fersenoperation».

Eine Sekunde fehlte zu Gold

Im Sprint meldete sich der mehrfache Weltmeister eindrücklich zurück. Lediglich eine Sekunde fehlte zu Gold. Daniel Hubmann wäre nicht Sportler, hätte ihn der minimale Rückstand trotz des Trainingsrückstands nicht leicht geärgert. «Einen Fehler habe ich nicht begangen. Schade. Aber ich kann noch nicht in Bestform sein. Jetzt werde ich die Belastung steigern», schaute er nach vorne.

24 Stunden später kamen allerdings an den nationalen Titelkämpfen über die Mitteldistanz nochmals Zweifel über den Gesundheitszustand des Sprint-Vizemeisters auf. Er klassierte sich als zwölftbester Schweizer auf Position 28. «Über die längeren Distanzen reichte die Kraft noch nicht. Zudem musste ich einen Posten rund 90 Sekunden lang suchen. Aber insgesamt verliefen die Tests für mich positiv», erklärte Daniel Hubmann. Von heute Mittwoch bis Sonntag folgt das nächste Trainingslager.

Der sechs Jahre jüngere Martin Hubmann (22) war damit auf den 6,6 Kilometern mit 19 Posten erstmals schneller als sein Bruder, und das um 26 Sekunden. Werden die ausländischen Starter gestrichen, ergab dies für den mehrfachen Junioren-WM-Medaillengewinner Rang zehn. Zur Medaille fehlten zwei Minuten. Der Angriff der «Hubmänner» ist lanciert, nachdem Martin im SM-Sprint Platz sechs belegte. Kein jüngerer in- und ausländischer Läufer war schneller als der Eschliker.

In der Spitze behaupten

Entsprechend optimistisch schaut der Teilzeit-Student (Bauingenieur) in die Zukunft. «Im Sprint hätte ich kaum besser laufen können. Auf die Goldmedaille fehlten nur 23 Sekunden. Auf der Mitteldistanz unterliefen mir einige kleine Fehler. Insgesamt konnte ich mich in der Spitze behaupten», fiel die Bilanz bei Martin Hubmann aus.

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