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Von Hoffnungsträgern und Talenten –
die Schweizer Skirennfahrer steigen zuversichtlich in den Winter

Mit zwei Riesenslaloms beginnt am Wochenende in Sölden die Weltcup-Saison. Höhepunkt des Winters ist im Februar die WM in Are. Die Schweiz stellt starke Teams sowie einige junge Fahrerinnen und Fahrer mit Potenzial – noch aber fehlt an der Spitze die Breite. Ein Überblick über Hoffnungsträger, Talente, internationale Konkurrenz und grosse Abwesende.
Patricia Loher, Philipp Wolf

Schweizer Hoffnungsträgerinnen

Lara Gut (Bild: Gian Ehrenzeller/KEY)

Lara Gut (Bild: Gian Ehrenzeller/KEY)

Das Leben von Lara Gut hat sich verändert. Die 27-Jährige heiratete im Juli den Fussballer Valon Behrami und erkannte, dass es «wichtigeres gibt als Siege». Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich die neuen Prioritäten auf die Leistungen von Gut auswirken.

Wendy Holdener (Bild: Urs Flüeler/KEY)

Wendy Holdener (Bild: Urs Flüeler/KEY)

Die Schwyzerin Wendy Holdener ist hinter Mikaela Shiffrin
die beste Technikerin der Welt. Im Februar will sie in Are den WM-Titel in der Kombination verteidigen – und im Slalom eine Medaille. Zudem erhofft sich die 25-Jährige einen weiteren Schritt im Riesenslalom.

Vor dem Durchbruch

Aline Danioth (Bild: Gian Ehrenzeller/KEY)

Aline Danioth (Bild: Gian Ehrenzeller/KEY)

Die Urnerin Aline Danioth sicherte sich im Februar an der Junioren-WM in Davos zweimal Gold und einmal Bronze. Dank des Gesamtsieges
im Slalom-Europacup hat die 20-Jährige aus Andermatt einen fixen Weltcupstartplatz in dieser Disziplin.

Camille Rast (Bild: Gian Ehrenzeller/KEY)

Camille Rast (Bild: Gian Ehrenzeller/KEY)

Die 19-jährige Camille Rast hat einen grossen Teil der vergangenen Saison verpasst, weil sie im Sommer 2017 an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt war. Wenige Monate zuvor war die Walliserin im Riesenslalom in Kronplatz dank Rang neun in die Weltspitze gerast.

Die Konkurrenz

Mikaela Shiffrin (Bild: EPA)

Mikaela Shiffrin (Bild: EPA)

An der WM im schwedischen Are könnte Mikaela Shiffrin zum vierten Mal nacheinander Slalom-Gold holen. Die 23-jährige Gesamtweltcupsiegerin aus Vail ist das Mass aller Dinge. Zwischen dem 1. und dem 9. Januar 2018 gewann Shiffrin fünf Rennen in Folge.

Lindsey Vonn (Bild: Marco Tacca/AP)

Lindsey Vonn (Bild: Marco Tacca/AP)

Die Amerikanerin Lindsey Vonn bestreitet die letzte Weltcup-Saison. Die 34-Jährige wird alles daran setzen, die Abschiedstournee erfolgreich zu gestalten. Vonn steht bei 82 Weltcupsiegen. Ihr fehlen nur noch vier Erfolge zur Allzeitbestmarke von Ingemar Stenmark.

Die Abwesenden

Mélanie Meillard (Bild: Jean-Christophe Bott/KEY)

Mélanie Meillard (Bild: Jean-Christophe Bott/KEY)

Nachdem sich Mélanie Meillard kurz vor Olympia in Südkorea einen Kreuzbandriss und eine Luxation des Aussenmeniskus im linken Knie zugezogen hatte, musste sie sich schon wieder operieren lassen: Die 20-jährige Neuenburgerin fällt nochmals mehrere Monate aus.

Sofia Goggia (Bild: Marco Tacca/AP)

Sofia Goggia (Bild: Marco Tacca/AP)

Die Abfahrts-Olympiasiegerin Sofia Goggia verpasst nach einem Bruch des rechten Knöchels die ersten Wochen der Weltcupsaison. Die 25-jährige Italienerin fehlt zum Auftakt in Sölden und kann wohl erst im Januar in den WM-Winter einsteigen.

Schweizer Hoffnungsträger

Beat Feuz (Bild: Marco Trovati/AP)

Beat Feuz (Bild: Marco Trovati/AP)

Der Emmentaler Beat Feuz gewann im vergangenen Winter den Abfahrts-Weltcup. Wenig überraschend liegen die Schweizer Hoffnungen in der Königsdisziplin auch diesen Winter auf Feuz Schultern. Bleibt er gesund, führt am zweifachen Olympia-Medaillengewinner in der Speed-Disziplin kein Weg vorbei.

Daniel Yule (Bild: Jean-Christophe Bott/KEY)

Daniel Yule (Bild: Jean-Christophe Bott/KEY)

Der Walliser Daniel Yule erreichte Anfang Jahr seine ersten beiden Podestplätze im Slalom. Geht die positive Entwicklung Yules weiter, ist diese Saison mit weiteren Top-Platzierungen zu rechnen. Mit ein wenig Wettkampfglück läge auch ein erster Weltcupsieg drin.

Vor dem Durchbruch

Loïc Meillard (Bild: Gian Ehrenzeller/KEY)

Loïc Meillard (Bild: Gian Ehrenzeller/KEY)

Der 21-jährige Neuenburger Loïc Meillard kam dem Riesenslalom-Podest im März schon sehr nahe. Kann Meillard an seine Form von Ende vergangener Saison anknüpfen, so liegen diesen Winter erste Podestplätze im Bereich des Möglichen.

Marco Odermatt (Bild: Gian Ehrenzeller/KEY)

Marco Odermatt (Bild: Gian Ehrenzeller/KEY)

Der 21-jährige Nidwaldner Marco Odermatt gewann im Februar an der Junioren-WM in Davos fünfmal Gold. Nun steht Odermatt vor seiner ersten kompletten Weltcupsaison. Wird er den Ausfall von Riesenslalom-Teamleader Justin Murisier kompensieren können?

Die Konkurrenz

Marcel Hirscher (Bild: Lisi Niesner/EPA)

Marcel Hirscher (Bild: Lisi Niesner/EPA)

Ob der Österreicher Marcel Hirscher auch diese Saison den Gesamtweltcup gewinnt, scheint alleine von ihm abzuhängen. Bleibt der 29-Jährige gesund und mental frisch, so wird die Konkurrenz diesen Winter, wie schon in den vergangenen sieben Saisons, leer ausgehen.

Kjetil Jansrud (Bild: Marco Trovati/AP)

Kjetil Jansrud (Bild: Marco Trovati/AP)

Der Norweger Kjetil Jansrud mischt im Super-G und in der Abfahrt eigentlich immer vorne mit. Für Plätze zuoberst auf dem Podest reicht es dem 33-Jährigen wegen der starken Konkurrenz in beiden Disziplinen jedoch auch diese Saison nur selten.

Wer fehlt

Justin Murisier (Bild: Jean-Christophe Bott/KEY)

Justin Murisier (Bild: Jean-Christophe Bott/KEY)

Im Schweizer Team ist der Walliser Justin Murisier diesen Winter der grosse Abwesende. Der 26-jährige Riesenslalom-Spezialist verpasst die komplette Saison wegen eines Kreuzbandrisses. Murisier muss bereits zum dritten Mal einen gesamten Winter auslassen.

Felix Neureuther (Bild: Kimmo Brandt/EPA)

Felix Neureuther (Bild: Kimmo Brandt/EPA)

Es ist fraglich, ob der Deutsche Felix Neureuther in Sölden am Start sein wird. Rückenprobleme machen dem 34-jährigen Slalomspezialisten zu schaffen. Diese erschwerten die unmittelbare Saisonvorbereitung. Mehrere Trainingstage gingen verloren.

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