Stark gespielt, zu wenig Tore erzielt

Die Kreuzlinger Wasserballer haben es leider knapp verpasst. Das junge Team war so nahe an der NLA-Finalqualifikation, aber dann liessen sich die Thurgauer nach einem 2:0-Vorsprung in der Best-of-five-Serie gegen den amtierenden Schweizer Meister aus Horgen doch bezwingen.

Ralf Rüthemann
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Die Kreuzlinger Wasserballer haben es leider knapp verpasst. Das junge Team war so nahe an der NLA-Finalqualifikation, aber dann liessen sich die Thurgauer nach einem 2:0-Vorsprung in der Best-of-five-Serie gegen den amtierenden Schweizer Meister aus Horgen doch bezwingen.

Was fehlte den Kreuzlinger Wasserballern? Wohl einfach ein wenig Erfahrung, auch wenn Horgen Glück hatte und zweimal nur übers Penaltyschiessen gewinnen konnte. Dass man beim SC Kreuzlingen im ersten Jahr nach der Neustrukturierung schon so stark spielt, war nicht unbedingt zu erwarten. Heute abend um 20.30 Uhr empfängt der SCK den SC Schaffhausen zum ersten Spiel der Best-of-three-Serie um die Bronzemedaille. Eine Medaille sollte drinliegen.

Doch auch wenn es die Kreuzlinger Wasserballer vergeigen, wird ein befriedigender Saisonrückblick bleiben. Ende gut, alles gut? Vorerst ja, aber schon bald ist die nächste Saison da. Die Fans wollen wieder einen Titel sehen, Kreuzlingen soll Lugano den Hahn abdrehen. Cheftrainer Roehl muss seine Erfahrung einbringen und die Jungs nicht zögern und ins Wasser springen. Sonst reicht's nur wieder für den Ehrenplatz und von den Fans gibt's einen auf den Latz!

ralf.ruethemann@ thurgauerzeitung.ch