Stadt wehrt sich gegen Vorwürfe

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Stadionausbau Als der FC Wil am Mittwoch den Abgang des Investors bekanntgeben musste, rügte er gleichzeitig die Stadt: Die Planung der türkischen Geldgeber für den Stadionausbau seien von den Behörden verschleppt worden. So habe man die MNG-Gruppe vergrämt. Die Stadt wehrte sich gestern. «Diesen Vorwurf weist der Stadtrat in aller Deutlichkeit zurück», heisst es in einer Mitteilung. Das Projekt sei nicht verzögert worden, man habe klar kommuniziert, dass die Bevölkerung im Rahmen einer Grundsatzabstimmung über ein solches Ausbauprojekt befinden soll. Für diesen Entscheid brauche die Bevölkerung aber gesicherte Informationen. Diese hätten gefehlt, unter anderem was Unterhalts- und Betriebskosten sowie Verkehr oder Sicherheit betrifft. Diese Fragen seien nicht sorgfältig abgeklärt gewesen. FC-Wil-Verwaltungsrat Maurice Weber entgegnet dem, auf entsprechende Schreiben habe die Stadt nicht reagiert. (red)