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St.Otmars fünfter Streich: Die St.Galler Handballer setzen ihre Siegesserie fort

St.Otmar gewinnt in der NLA gegen Kriens-Luzern 31:21 und bleibt dem Tabellenersten auf den Fersen.
Ives Bruggmann
St.Otmars Spielertrainer Bo Spellerberg überzeugt mit sechs Toren. (Bild: Ralph Ribi)

St.Otmars Spielertrainer Bo Spellerberg überzeugt mit sechs Toren. (Bild: Ralph Ribi)

Im neunten NLA-Spiel gelang St.Otmar eine Premiere: Erstmals erhielten die St.Galler bis zur Pause weniger als zehn Tore. 13:9 stand es nach der ersten Halbzeit. Unzählige Blocks, abgefangene Pässe und Paraden vom einmal mehr glänzend aufgelegten Goalie Aurel Bringolf sahen die 1150 Zuschauer in der Kreuzbleiche. Einziger Makel war zunächst die Chancenverwertung, zweimal vergab St.Otmar sogar einen Penalty.

So blieb dem stark ersatzgeschwächten Kriens-Luzern noch eine kleine Hoffnung auf die Wende. Tatsächlich legte der Gast aus der Innerschweiz einen Blitzstart in die zweite Halbzeit hin und glich – auch dank zwei technischen Fehlern und zwei Fehlwürfen St.Otmars – zum 13:13 aus. Nachdem sich das Heimteam wieder gefangen ­hatte, schwächte sich Kriens-­Luzern mit einer zweifachen Zwei-Minuten-Strafe durch Filip Gavranovic selber. Die St.Galler nutzten die Überzahl gekonnt aus und zogen auf 19:14 davon – die Vorentscheidung. Ohne die verletzten Leistungsträger Severin Ramseier, Captain Thomas Hofstetter und Jernej Papez fehlte den Innerschweizern sichtlich die Durchschlagskraft in der Offensive.

Trainer Perkovac spricht von desolater Leistung

Vor einer Woche hatte Kriens-Luzern mit der Verpflichtung des Tschechen Thomas Piroch auf die Ausfälle reagiert. Der 19-jährige Linkshänder war sichtlich bemüht, doch die Offensivaktionen der Gäste waren zu mangelhaft. 16 technische Fehler werden von einem Team wie St.Otmar ausgenutzt. «In der Offensive waren wir ­desolat», sagte Goran Perkovac. Als Hauptgrund für die ungenügende Leistung hat der Kriens-Trainer das Verletzungspech ausgemacht. «Dennoch müssen wir besser spielen.»

St.Otmar kannte in der Schlussphase kein Erbarmen mit Kriens-Luzern und setzte in den letzten zehn Minuten zum Schaulaufen an. Am Ende bauten die St.Galler, die während der gesamten Partie nie in Rückstand gerieten, ihren Vorsprung bis auf zehn Tore zum Endresultat von 31:21 aus. St.Otmars Regisseur Andrija Pendic sagte:

«Wegen der Verletzten war Kriens-Luzern kein Gradmesser»

Mit der Leistung seines Teams war der Thurgauer zufrieden. «Vor allem mit der Defensive. Wir hatten den Topskorer Harbuz Hleb im Griff.»

Pendic mit neun Treffern

In der Offensive spielten die St.Galler letztlich ihre Klasse souverän aus. Die Tore verteilten sich auf neun Spieler, wobei Pendic mit neun, Spielertrainer Bo Spellerberg mit sechs und Linkshänder Rares Jurca mit fünf Treffern die erfolgreichsten Schützen waren.

Dank des fünften Sieges in Folge und insgesamt 14 Punkten bleibt St.Otmar in der Tabelle Leader Pfadi Winterthur auf den Fersen. Während auf den Rekordmeister ein Punkt fehlt, sind die St.Galler mit dem aktuellen Meister Kadetten Schaffhausen sogar gleich auf. Der Blick auf die Tabelle der NLA bestätigt: St.Otmar ist aktuell ein Spitzenteam.

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