St.Otmars Handballer sind zu Gast beim heimstarken Suhr Aarau – die Flügel als wichtiger Faktor

Suhr Aarau gewann bislang alle Heimspiele in der Schachenhalle. Doch St.Otmar erzielte im Hinspiel daheim in der Kreuzbleiche 29 Treffer gegen die defensiv sonst souveränen Aargauer.

Ives Bruggmann
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St.Otmars Jan Gwerder erzielte im Hinspiel acht Treffer.

St.Otmars Jan Gwerder erzielte im Hinspiel acht Treffer.

Ralph Ribi

Für St.Otmar steht am Sonntag um 16 Uhr ein schwieriges Auswärtsspiel auf dem Programm. Der HSC Suhr Aarau hat in dieser NLA-Saison alle fünf Heimpartien in der Schachenhalle gewonnen – unter anderem gegen die Topteams Kadetten Schaffhausen und Kriens-Luzern.

Das Prunkstück der Aargauer ist zweifelsohne die Defensive. Nur etwas mehr als 21 Gegentore lässt der morgige Gegner St.Otmars pro Partie zu. Doch mittlerweile ist Suhr Aarau auch in der Offensive fähig, eine Partie zu bestimmen. Der Portugiese Diogo Oliveira nimmt dabei die Rolle des Spielgestalters und besten Torschützen zugleich ein. Sein Pendant in der Defensive ist der slowakische 2,02-m-Hüne Martin Slaninka. Entscheidend wird deshalb sein, wie schnell St.Otmar den Ball laufen lassen wird, um das Aargauer Deckungszentrum in Bewegung zu bringen.

Die Flügel als entscheidender Faktor

Im Hinspiel in der Kreuzbleiche Anfang September bewies St.Otmar, wie es gegen Suhr Aarau funktionieren kann. 29 Treffer erzielten die St.Galler, alleine 13 Tore steuerten die Flügel Jan Gwerder und David Fricker dank guter Ballzirkulation bei. Fehlen wird morgen Severin Kaiser, der an einer Entzündung an seinem operierten Handgelenk leidet.