St.Otmar vor aufregenden Wochen – Platz eins winkt

Gewinnen die St.Galler Handballer in der NLA heute bei GC Amicitia Zürich, ist die Tabellenführung nah.

Ives Bruggmann
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Spielertrainer Bo Spellerberg ist derzeit gut aufgelegt. (Bild: Ralph Ribi)

Spielertrainer Bo Spellerberg ist derzeit gut aufgelegt. (Bild: Ralph Ribi)

Mit einem Sieg am Donnerstag in der Saalsporthalle würde St.Otmar seine günstige Tabellenposition festigen. Nicht nur das, die St.Galler erspielten sich gleich zwei Partien um die Tabellenspitze. Denn nach GC Amicitia Zürich folgen die Topspiele gegen Kadetten Schaffhausen und Pfadi Winterthur, beide vor heimischer Kulisse. Davor steht am kommenden Mittwoch noch der Cupviertelfinal auswärts bei Wacker Thun auf dem Programm. Es geht also um viel in den kommenden Wochen. «Wer da noch motiviert werden muss, der ist fehl am Platz», sagt Assistenztrainer Andy Dittert.

Der Österreicher fungiert seit dieser Saison unter anderem als Coach währenden den Spielen und entlastet dabei vor allem Spielertrainer Bo Spellerberg. Wie die Resultate in der bisherigen Saison zeigen, funktioniert die Zusammenarbeit ausgezeichnet. «Wir verstehen und bestens», sagt Dittert.

Spellerberg blüht auf

Spellerberg sei in mehrfacher Hinsicht phänomenal. «Ob als Spieler, als Trainer oder als Mensch, einfach top.» Der Däne scheint in der Tat als Spieler vom neuen Assistenten zu profitieren. Zuletzt präsentierte sich Spellerberg in ausgezeichneter Form. «Er muss sich nicht mehr auf die Time-outs konzentrieren», sagt Dittert. Der Matchplan sei jeweils ohnehin schon vor den Partien festgelegt.

Von GC Amicitia erwartet Dittert eine «starke Deckung, wie immer bei den Teams, die Arno Ehret betreut». Entscheidend wird aber wohl die Einstellung der St.Galler sein. Diese müsse im Vergleich zur Partie gegen Basel wieder besser sein, sagt Dittert. «Wir sind eine Mannschaft, die sich die Siege erkämpfen muss. Gegen jeden Gegner.» Auch gegen den Drittletzten GC Amicita Zürich.