St. Otmar verliert auswärts gegen Kriens-Luzern

Drucken
Teilen

Handball St. Otmar verlor gestern den Zweikampf der beiden Krisenteams gegen Kriens 22:26. Der Tabellenletzte aus St. Gallen lieferte dem favorisierten Kriens-Luzern jedoch einen harten Kampf. Das Heimteam führte zwar nach der Pause meist mit drei oder vier Toren Vorsprung. Fünf Minuten vor Ende einer zähen, durch viele lapidare Fehler geprägten Partie schlossen die St. Galler jedoch noch einmal bis auf einen Treffer auf (22:21). Da sei es ganz kurz ein bisschen heiss geworden, gestand Luca Spengler. Der HCK-Topskorer nahm das Heft jedoch höchstpersönlich in die Hand, schoss die wichtigen Treffer zum Sieg. Am Ende war er mit sieben Treffern der beste Torschütze des Spiels.

«Wir hatten Pech, viel Pech»

St. Gallen war jedoch ein unbequemer Widersacher. «Die werden das Feld von hinten aufrollen, da zweifle ich nicht daran», betonte Luca Spengler, der in dieser Beziehung so denkt wie sein früherer Teamkollege Jan Gwerder, der gestern unglücklich für die St. Galler kämpfte: «Wir hatten Pech, viel Pech. Aber Pech erklärt nicht alles. Es will einfach nicht richtig anhängen.» Doch der Muotataler im Otmar-Sold ist felsenfest überzeugt davon, dass es nur eine Frage der Zeit sei: «Wir haben das Potenzial, um doch noch nach vorne zu stossen. Heute hat wenig gefehlt.»

Kriens-Luzern zu willensstark

Aber doch zu viel, um einen HC Kriens-Luzern, der sich äusserst willensstark präsentierte und am Schluss warmen Applaus seiner Fans erntete, wirklich in Gefahr zu bringen. «Wir wussten auch in delikaten Situationen, was zu tun ist», analysierte Trainer Heiko Grimm. (rob/red)

Aktuelle Nachrichten