St.Otmars Handballer siegen im Cup mit Mühe, die Ergänzungsspieler nutzen ihre Chancen nicht

Im Sechzehntelfinal des Cups gewinnt St.Otmar knapp mit 33:31 bei den Espoirs der Kadetten Schaffhausen aus der NLB. Der Klassenunterschied ist aber kaum auszumachen.

Ives Bruggmann
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Rares Jurca und St.Otmar sind im Cup eine Runde weiter.

Rares Jurca und St.Otmar sind im Cup eine Runde weiter.

Benjamin Manser

Der St.Galler NLA-Klub zieht im Cup in die nächste Runde ein und niemand verletzt sich dabei. Das sind die beiden wichtigsten Erkenntnisse des gestrigen 33:31-Sieges im Sechzehntelfinal bei den Espoirs der Kadetten Schaffhausen aus der NLB. Trainer Zoltan Cordas blickt bereits auf das Meisterschaftsspiel am Wochenende, doch zufrieden war er mit der Leistung seiner Equipe nicht.

Bewährungschance nicht genutzt

Erst elf Sekunden vor Schluss entschied St.Otmar die Partie mit dem 33:31 durch Andrija Pendic endgültig für sich. Zuvor hatten es die St.Galler verpasst, den Ligaunterschied auch im Resultat widerspiegeln zu lassen. In der ersten Halbzeit schickte Cordas viele Spieler aufs Parkett, die in der Meisterschaft noch nicht viele Minuten gesammelt hatten. Unter anderem erhielten Kreisläufer Simon Bamert, Flügel Ramon Hörler oder Rückraumspieler Noah Haas eine Bewährungschance. Einen bleibenden Eindruck hinterliess keiner. Doch auch die Stammkräfte machten es im zweiten Durchgang nicht wirklich besser. «Wichtig ist, dass sich niemand verletzt hat», so Cordas. Eines ist sicher: Gegen Basel reicht eine solche Darbietung nicht.