Handball

St.Otmars Handballer müssen in Basel auf den Trainer verzichten

Im NLA-Auswärtsspiel der St.Galler Handballer am Samstag sitzt Zoltan Cordas die erste von drei Spielsperren ab.

Ives Bruggmann
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Zoltan Cordas fehlt gegen Basel gesperrt.

Zoltan Cordas fehlt gegen Basel gesperrt.

Bild: Alexander Wagner

Wegen Schiedsrichterkritik ist St.Otmars Trainer Zoltan Cordas im Nachgang des Sieges gegen GC Amicitia Zürich für drei Partien gesperrt worden. Sowohl auf die Strafe als auch auf das Vergehen möchte Cordas nicht näher eingehen. Für ihn bedeutet die Sperre, dass er ab einer Stunde vor Spielbeginn bis zum Schlusspfiff nicht mit der Mannschaft in Kontakt treten darf. Ebenfalls gilt für die Dauer der Partie ein Innenraumverbot für Cordas.

Für den Österreicher wird sein Landsmann Andy Dittert das Coaching vom Spielfeldrand aus übernehmen. Der Sportchef und Assistenztrainer St.Otmars kennt diese Rolle aus der vergangenen Saison, als er Spielertrainer Bo Spellerberg von aussen unterstützte. In der Spielvorbereitung ändert sich indes nicht viel. Cordas wird seine Equipe nach Basel begleiten und sie auf die Partie einstimmen. Danach übernimmt Dittert. Ein Vorteil ist dieser Umstand für Basel derweil nicht, denn auch das Heimteam muss wegen einer Sperre auf Trainer Darijo Bagaric verzichten.

Das Heimspiel als Warnung

Die St.Galler NLA-Handballer gehen als eindeutiger Favorit in die Partie. Bei zwei Spielen mehr haben sie dreimal so viele Punkte wie Basel auf dem Konto. Der Tabellenachte siegte lediglich zweimal in elf Partien, während sich St.Otmar zuletzt dank einer Siegesserie von fünf Spielen im Spitzenquintett der Liga festbiss. Tendenz steigend.

Doch die St.Galler sind gewarnt: Im Heimspiel gegen Basel kassierten sie den Ausgleich per Freiwurf nach Ablauf der Spieldauer. Der Auftritt zuvor war wenig inspirierend. Vor allem in der Offensive tat sich St.Otmar schwer. Auf der Gegenseite genoss Basels Topskorer Aleksander Spende zu viele Freiheiten und münzte diese in zehn Treffer um. Potenzial zur Verbesserung ist für die St.Galler also reichlich vorhanden – auch ohne Trainer.