St. Otmar ist psychologisch im Vorteil

HANDBALL. St. Otmar ist eine erstaunliche Mannschaft. Als bloss eines von zwei NLA-Teams waren die St. Galler im Herbst in der Lage, Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen zweimal zu besiegen.

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HANDBALL. St. Otmar ist eine erstaunliche Mannschaft. Als bloss eines von zwei NLA-Teams waren die St. Galler im Herbst in der Lage, Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen zweimal zu besiegen. Aber es gab auch Rückschläge für die Ostschweizer, zum Beispiel die 25:29-Heimniederlage zum Auftakt der Finalrunde am vergangenen Sonntag gegen Wacker Thun. Deshalb steht St. Otmar morgen ab 19.30 Uhr in Schaffhausen vor einer heiklen Aufgabe. Mit dem dritten Saisonsieg gegen die Kadetten wäre für die St. Galler wieder alles im Lot. Eine Niederlage in Schaffhausen wäre an und für sich normal, brächte St. Otmar aber unter Zugzwang, zumal im nächsten Heimspiel am Sonntag, 22. Februar, Leader Pfadi Winterthur der Gegner ist. Schaffhausen ist zudem in Form. Am Donnerstag besiegten die Kadetten in der Champions League das starke ungarische Team aus Szeged daheim 32:29.

Der Vorsprung St. Otmars auf das in der Tabelle fünftklassierte GC Amicitia Zürich beträgt einen Punkt. Nur die vier besten Mannschaften der NLA-Finalrunde erreichen das Playoff. (dg)

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